Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2934
Diskussion um US-Intervention auf Kuba

Havanna vor Regime-Kollaps?

Havanna vor Regime-Kollaps? Copyright: Pexels
Kuba ist im Aufruhr. Infolge einer Wirtschaftskrise gehen die Menschen gegen Mangelwirtschaft und Repression auf die Straße. Ob Kuba sich zu einer karibischen DDR entwickeln wird, hängt maßgeblich davon ab, wie die Diskussionen in Washington verlaufen werden.
In der Karibik kommt Kuba auf den politischen Radar. In Washington nimmt die Diskussion über eine Intervention der Vereinigten Staaten auf Kuba Fahrt auf. Die Republikaner planen eine Resolution in den Kongress einzubringen, die Präsident Joe Biden sogar Kriegsbefugnisse erteilt. Sie fordern die Errichtung von humanitären Sicherheitszonen auf der Insel und den Wiederaufbau des Internets durch amerikanische Tech-Unternehmen. 

Neue kubanische Führung kann Proteste nicht mehr klein halten 

Kuba durchlebt derzeit eine Phase innenpolitischer Instabilität. Die Bevölkerung geht auf die Straße gegen Repressalien und die aus der jahrelangen Mangelwirtschaft resultierende Nahrungsmittelknappheit. Es sind die größten Proteste seit sechzig Jahren. Medienberichten zufolge gab es überall auf der Insel Plünderungen, Castro-Bilder wurden beschädigt und Polizeiwagen attackiert. Auch vom "Verschwinden" einiger Demonstranten ist die Rede.

Die von Biden im Wahlkampf versprochene Annäherung und Öffnung gegenüber Kuba (sein Vorgänger Donald Trump hatte Kuba noch im Januar 2021 auf die Terror-Liste gesetzt), blieb bisher aus. Biden verhängte jüngst neue Sanktionen gegen kubanische Politiker und schickte von Florida aus mehrere Militärboote, die vor der Küste in internationalen Gewässern patrouillieren. Auch Geldüberweisungen der in den USA lebenden Exil-Kubaner auf die Insel sollen jetzt eingeschränkt werden. Weitere Maßnahmen wurden vom US-Präsidenten bereits angekündigt gestellt - an (rhetorischer) Abrüstung ist der Demokrat nicht interessiert.

Die USA forcieren gegen Havanna insbesondere wegen der Investment-Chancen, die ein Regime-Kollaps auf der Insel mit sich bringen wird.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 23: Rendite, Risiko und Handel

BTV setzt sich ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 9 zeigt sich in Kalenderwoche 23 ein klares Kräfteverhältnis: Nur vier Vermögensverwalter schlagen das Benchmarkdepot, während die Mehrheit zurückbleibt. Gleichzeitig öffnet die schwache Entwicklung des Vergleichsmaßstabs ein seltenes Zeitfenster für aktive Strategien. Doch nur wenige nutzen diese Chance konsequent. Anleger erkennen immer deutlicher: Nicht Stabilität allein entscheidet, sondern die Fähigkeit, in schwierigen Marktphasen gezielt Mehrwert zu schaffen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 23: Vermögensmanager im Härtetest

Spitzengruppe um Deutsche Oppenheim und BW-Bank enteilt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 8 zeigt sich eine klare Zweiteilung: Während einige Vermögensverwalter den Benchmark deutlich übertreffen, bleibt ein großer Teil des Feldes hinter der Referenz zurück. Das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) liefert stabile Ergebnisse, überzeugt jedoch vor allem durch Kontrolle statt Dynamik. Wer aktuell wirklich Mehrwert liefert, entscheidet sich im Spannungsfeld aus Vermögenswachstum, Risikomanagement und konsequenter Umsetzung der Allokationsstrategie.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII in KW 23: Stabile Woche, klare Divergenzen

Berliner Sparkasse setzt Akzent – Volksbank Kraichgau und DRH aktiv, Rest verharrt und schlägt teils dennoch die Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Projekt 7 präsentiert sich in dieser Woche bemerkenswert ruhig – und gerade darin liegt die eigentliche Dynamik. Während mehr als 90 % der Teilnehmer keinerlei Veränderungen vornehmen, nutzt die Berliner Sparkasse gezielt die Zinsbewegung zur Umschichtung. Volksbank Kraichgau und DRH Vermögensverwaltung bleiben punktuell aktiv. Die Vermögen steigen moderat, die Risiken divergieren deutlich. Auffällig ist jedoch: Viele Häuser übertreffen die Benchmark ganz ohne Handelsaktivität. Lesen sie hier.
Zum Seitenanfang