Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-0
0,00 €
9546
Großbritannien praktiziert flächendeckende Gesichtserkennung

Ich kenn‘ dich

Big Brother nimmt nach China auch in Europa immer umfassender Gestalt an. In Großbritannien werden mittlerweile ganze Stadtviertel Londons von Gesichtserkennungskameras überwacht. Und private Unternehmen folgen.

Nicht nur China, auch Großbritannien praktiziert in großem Stil Gesichtserkennung. Nahezu lückenlos erfasst werden die Menschen im King's Cross Viertel, das neben einem großen Bahnhof die britische Zentrale von Google und eine ganze Reihe von Schulen und viele Wohnhäuser umfasst. Jetzt folgt das Bankenviertel Canary Wharf. Hier haben etwa Barclays, Credit Suisse und HSBC ihren Sitz und mehr als 140.000 Menschen ihren Arbeitsplatz.

Weder sie noch Besucher des Viertels können den Gesichtserkennungskameras aus dem Weg gehen. Betroffen sind also auch Touristen und Geschäftsleute. Auch die Londoner und Waliser Polizei experimentieren mit derartigen Erkennungs-Systemen. Ziel: „die nachhaltige Verbesserung der Sicherheit."

Auf Anfrage wird uns die Existenz der Kameras bestätigt. Einzelne Kameras erfassen mutmaßlich nicht nur das Gesicht der Passanten, sondern auch deren Bewegungsprofil im King's Cross Viertel. Zugleich heißt es, dass eine Reihe „hoch entwickelter Techniken" die Bevölkerung schütze. Was darunter zu verstehen ist, wird nicht erklärt.

Gesichtserkennung auch in Warenhäusern

Auch britische Warenhausketten setzen Gesichtserkennung und -aufzeichnung in großem Stil ein. Dazu gehören die Supermarktketten Tesco und Sainsbury's sowie die Warenhauskette Marks and Spencer sowie mehrere Fastfood-Ketten. Primäres Ziel ist die Erkennung von Stammkunden und deren Einkaufsverhalten.

Zwar gibt es vereinzelt rechtliche Bedenken gegen diese Praktiken. Jedoch hält sich in der britischen Bevölkerung, die Überwachungskameras seit langem gewohnt ist, der Widerstand bisher in Grenzen.

Was möglich ist, wird auch gemacht. Bedenklicher als die totale Überwachung ist dabei die Verhaltensmanipulation. Sie wird mit den Möglichkeiten noch deutlich um sich greifen.

Meist gelesene Artikel
  • USA | Finanzmärkte

Es knirscht mächtig im Gebälk

Die Dollar-Lücke im Finanzsystem ist um 40% größer als zum Lehman Crash. @Picture Alliance
Der momentan spürbare Druck im Finanzsystem lässt sich nicht durch die kurzfristigen Belastungen erklären. Die Gründe bleiben diffus. Eine erneute Finanzkrise wie 2007/8 scheint möglich...
  • Fuchs plus
  • Integrität von Menschen leicht angreifbar

Gefährliche Gesichtserkennungs-App

Gesichtserkennungssoftware wird nicht nur von Behörden und Geheimdiensten gerne benutzt. Sie hat auch privat einen hohen Spaßfaktor. Insbesondere, wenn sich den erkannten Personen anderen Gesichter überstülpen lassen. Doch dann hört der Spaß auch schnell auf. Eine Software aus China landete selbst in Peking beinahe auf dem Verbotsindex.
  • Asiatische Staaten schließen sich zum weltweit größten Binnenmarkt zusammen

Ein neuer Maßstab für den Freihandel entsteht

Europa steigt ab zu einer Regionalmacht. Copyright: Pixabay
RCEP – hinter dieser nichtssagenden Abkürzung steckt ein gewaltiges Vorhaben. In Asien entsteht unter diesem Kürzel der größte Binnenmarkt der Welt. Am Montag wollen die 16 beteiligten Staaten die Verhandlungen beenden. Das ist gut für den Welthandel. Aber auch für Europa und den Euro?
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • ficon Börsebius Invest GmbH, TOPS 2020: Beratungsgespräch

Echter Mehrwert für den Kunden

Kleine technische Tücken auf der Website und ein etwas einseitiges Telefonat sorgen für einen holprigen Start. Doch ficon gelingt es, das Ruder herumzureißen und unsere anfängliche Skepsis nicht nur zu zerstreuen, sondern uns auf ganzer Linie zu überzeugen, dass wir uns und unser Vermögen hier gut betreut wissen dürfen. Expertise, Effizienz und individuelle Beratung – all das ist hier gegeben und macht das Gesprächserlebnis zu einer angenehmen Erfahrung.
  • Fuchs plus
  • ficon Börsebius Invest GmbH: Wissenswertes TOPS 2020

Veteran unter den Bankenunabhängigen

Wer mehr über ficon erfahren möchte, muss ein wenig recherchieren, denn das Haus selbst erzählt auf seiner Website nicht allzu viel über sich. Externe Quellen wie der Verband unabhängiger Vermögensverwalter bringen etwas Licht ins Dunkel und vermitteln das Porträt eines kleinen, aber seit fast 30 Jahren erfolgreichen Hauses, bei dem auch Inhaber kleinerer Vermögen individuell betreut werden.
  • Fuchs plus
  • Sorge vor knappem Angebot

Der Kakaopreis schießt nach oben

Kakaobohnen werden knapp. Und prompt schießt der Preis für den Rohstoff nach oben. Ist das nur ein Ausreißer?
Zum Seitenanfang