Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
10001
Großbritannien praktiziert flächendeckende Gesichtserkennung

Ich kenn‘ dich

Big Brother nimmt nach China auch in Europa immer umfassender Gestalt an. In Großbritannien werden mittlerweile ganze Stadtviertel Londons von Gesichtserkennungskameras überwacht. Und private Unternehmen folgen.

Nicht nur China, auch Großbritannien praktiziert in großem Stil Gesichtserkennung. Nahezu lückenlos erfasst werden die Menschen im King's Cross Viertel, das neben einem großen Bahnhof die britische Zentrale von Google und eine ganze Reihe von Schulen und viele Wohnhäuser umfasst. Jetzt folgt das Bankenviertel Canary Wharf. Hier haben etwa Barclays, Credit Suisse und HSBC ihren Sitz und mehr als 140.000 Menschen ihren Arbeitsplatz.

Weder sie noch Besucher des Viertels können den Gesichtserkennungskameras aus dem Weg gehen. Betroffen sind also auch Touristen und Geschäftsleute. Auch die Londoner und Waliser Polizei experimentieren mit derartigen Erkennungs-Systemen. Ziel: „die nachhaltige Verbesserung der Sicherheit."

Auf Anfrage wird uns die Existenz der Kameras bestätigt. Einzelne Kameras erfassen mutmaßlich nicht nur das Gesicht der Passanten, sondern auch deren Bewegungsprofil im King's Cross Viertel. Zugleich heißt es, dass eine Reihe „hoch entwickelter Techniken" die Bevölkerung schütze. Was darunter zu verstehen ist, wird nicht erklärt.

Gesichtserkennung auch in Warenhäusern

Auch britische Warenhausketten setzen Gesichtserkennung und -aufzeichnung in großem Stil ein. Dazu gehören die Supermarktketten Tesco und Sainsbury's sowie die Warenhauskette Marks and Spencer sowie mehrere Fastfood-Ketten. Primäres Ziel ist die Erkennung von Stammkunden und deren Einkaufsverhalten.

Zwar gibt es vereinzelt rechtliche Bedenken gegen diese Praktiken. Jedoch hält sich in der britischen Bevölkerung, die Überwachungskameras seit langem gewohnt ist, der Widerstand bisher in Grenzen.

Was möglich ist, wird auch gemacht. Bedenklicher als die totale Überwachung ist dabei die Verhaltensmanipulation. Sie wird mit den Möglichkeiten noch deutlich um sich greifen.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Tauwetter nach sechs Jahren Eiszeit

Australien und China wollen wieder miteinander sprechen

Südsee-Atoll. © senaiaksoy / Getty Images / iStock
Den G20-Gipfel wird Australiens Premierminister auch zu offiziellen Gesprächen mit Chinas Präsidenten nutzen. Das ist auch ein Signal an eine dritte Partei, die in der Region um Einfluss buhlt.
  • Inhalte, Angebote und Diskussionen

Verlag Fuchsbriefe jetzt auch bei LinkedIn

Icon von LinkedIn auf dem Bildschirm eines Smartphones. © scyther5 / Getty Images / iStock
Mit unserer erweiterten Social Media Präsenz erreichen Sie die FUCHSBRIEFE jetzt auch bei LinkedIn.
  • Fuchs plus
  • Freiberufler-Personengesellschaften als Vorbild

BFH entwickelt Geringfügigkeitsgrenze für Vermögensverwaltende Personengesellschaften

Mehrere 2-Euro-Münzen © Olivier Le Moal / stock.adobe.com
Eine vermögensverwaltend z.B. durch Vermietung oder Kapitalanlagen tätige Personengesellschaft (z.B. OHG, KG, GbR) erzielt grundsätzliche private Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder Kapitalvermögen und keine gewerbesteuerpflichtigen „gewerblichen“ Einkünfte. Doch der BFH entwickelt gerade eine Grenze, wann die Schwelle zur gewerblichkeit überschritten wird.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Heiße Dachgeschosswohnung sorgte für Streit

Gehört eine Klimaanlage zur Wohnung?

Der Klimawandel führt dazu, dass immer mehr Wohnungen und Häuser auch mit Klimaanlagen ausgestattet werden. Doch was, wenn die Anlage defekt oder nicht nutzbar ist: Hat ein Mieter Anspruch darauf, die Anlage nutzen zu können?
  • Fuchs plus
  • Gute-Laune-Nachrichten vom 28. November 2022

Der Optimismus kehrt zurück

Die Unternehmen scheinen ihre "Stimmungstiefs" überwunden zu haben. Von überall aus der Welt erreichen die FUCHSBRIEFE-Redaktion entsprechende Nachrichten, die optimistisch stimmen.
  • Fuchs plus
  • Länderblick Schweiz - TOPS 2023

Die Schweiz zeigt sich zugeknöpft

Symbolbild TOPS 2023 Länderblick. © FUCHS | RICHTER Prüfinstanz
Die Schweiz stand einst für einen Finanzplatz allererster Güte - den sucht man bei den aktuellen Beratungserlebnissen der FUCHS|RICHTER Prüfinstanz aber oftmals vergeblich. Hier ist viel Arbeit notwendig.
Zum Seitenanfang