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Anbieter wollen Preis anheben

Kakao soll teurer werden

Die Kakao-Ernte wird in diesem Jahr sehr gut ausfallen. Das Angebot ist üppig. Auf der anderen Seiten wollen die beiden größten Exporteure in Afrika den Preis für die Frucht deutlich anheben. Wer setzt sich durch?

Der Kakaopreis ist von seinen Hochs wieder deutlich zurück gekommen. Erreichten die Kakaonotierungen Anfang September noch Preise im Bereich um 2.700 US-Dollar je Tonne, rutschten die Kurse zur Wochenmitte bis etwa 2.490 US-Dollar je Tonne ab (-7%).

Vor allem die Aussicht auf eine bessere Kakaoernte in der Elfenbeinküste drückt den Preis. Überdurchschnittlich gute Niederschläge in der jüngsten Zeit lassen einen guten Start in die Haupternte 2020/21 erwarten. Diese begann offiziell gestern, am 1. Oktober. Agenturangaben zufolge wurde aber mancherorts bereits vorher gepflückt, die Ware jedoch noch nicht ausgeliefert. Denn erst am Ende der Woche wird der für die neue Saison geltende offizielle Produzentenpreis bekannt gegeben. 

Ghana und Elfenbeinküste wollen Preis anheben

Der Preis dürfte dennoch höher als der bisherige sein. Das liegt daran, weil Ghana und die Elfenbeinküste, die gemeinsam mehr als 60% der globalen Kakaoproduktion liefern, eine Verkaufsgemeinschaft bilden und einen Mindestpreis durchsetzen wollen. Sie haben einen Preisaufschlag von 400 US-Dollar je Tonne beim Weiterverkauf an die Verbraucherebene eingeführt. Mit Hilfe dieses Aufschlags sollen die Lebensbedingungen der Produzenten verbessert werden. 

Laut Schätzungen von Exporteuren wurden zwischen Oktober 2019 und dem 27. September, also kurz vor Saisonende, rund fünf Prozent weniger Kakaobohnen angeliefert, als ein Jahr zuvor. Die Kakaoernte dürfte hingegen nur rund ein Prozent unter dem Vorjahr (etwa 2,13 Millionen Tonnen) liegen. Es dürften also weitere Mengen auf den Markt kommen. Von den Produzenten gibt es also ein hohes Angebot. 

Charttechnik spricht ebenfalls für fallende Preise

Der Aufwärtstrend beim Kakao-Preis wird durch den jüngsten Preisrutsch auch technisch in Frage gestellt. Gelingt es dem Kakaopreis nicht, wieder zügig über den Unterstützungsbereich um 2.500 US-Dollar je Tonne zu steigen, drohen aus technischer Sicht weitere Abgaben.

Fazit: Der Aufwärtstrend steht aktuell zur Disposition.

Empfehlung: Mit einem Short K.O. Zertifikat (Beispiel ISIN: DE 000 DG6 EU7 5, keine Laufzeit, Hebel 1,7) können Anleger an fallenden Kakaopreisen partizipieren.

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