Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1824
Nordkorea festigt Bündnis mit China

Keine Chance auf Denuklearisierung Nordkoreas

Nordkorea hat zuletzt durch Kompromisssignale an den Westen auf sich aufmerksam gemacht. Doch nach dem jüngsten Besuch von Kim Jong-un in Peking hat der nordkoreanische Machthaber wieder Rückenwind. Das verheißt nichts Gutes für die Beziehungen zu den USA.

Kim festigt seine Position

US-Präsident Donald Trump kann sich ein Gespräch mit Kim Jong-un sparen. Nordkoreas Staatschef hat bei seinem jüngsten Besuch in Peking wieder Boden gewonnen. Er wurde mit Pomp empfangen und verabschiedet. Und konnte dort zur politischen Hauptfrage, der Denuklearisierung seines Landes, die bekannten Forderungen wiederholen. Sie sind sämtlich an die USA gerichtet und reichen vom Abbau der in Ostasien aufgebauten Raketenabwehr der Amerikaner bis zu deren vollständigem Abzug aus Südkorea. Chinas Nachrichtenagentur hat das alles bestätigend nachgedruckt.
Der Zeitpunkt des China-Besuchs war gut gewählt. Chinas Machthaber Xi Jinping hat seine interne Machtposition soeben „auf Lebenszeit" verlängert. Er fühlt sich von Trump wegen des Handelskriegs mit Strafzöllen politisch zurückgestoßen.
China möchte die Russen in Nordkorea wieder als Einflussgröße zurückdrängen. Den Russen verdankt Nordkorea das gesamte Wissen und Können in der Atom- und Raketentechnik. Außerdem lieferten die Russen sofort Sibirien-Erdöl per Tanker, als China unter amerikanischem Druck daran ging, Kim den Ölhahn im Rahmen der beschlossenen Sanktionen zuzudrehen.
Der Pekinger Ton bleibt gleichwohl kühl-abwartend. Das Bündnis mit dem kleinen Nachbarn bleibe „eine unverrückbare strategische Entscheidung", sagte Xi. Das Wort Freundschaft kam nicht vor. Für China bleibt der russisch gesponserte Atomstaat Kims – bei der Unberechenbarkeit seines Machthabers – eine weltpolitische Gefahrenquelle. Das Verhältnis von Koch (Xi) und Kellner (Kim) war in Peking jedenfalls unübersehbar.

Fazit: Kim hat in Peking Boden gut gemacht, ohne irgendeine Position preiszugeben. Die reale Chance auf eine Denuklearisierung Nordkoreas ist Null. China wird, um neuen Einfluss in Pjöngjang bemüht, das Sanktionsregime schweigend lockern.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 20 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Vier Märkte, vier Wahrheiten - Weberbank brilliert, DRH setzt beeindruckende Akzente

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Performance-Projekte zeigen ein außergewöhnlich differenziertes Marktbild: Während Projekt 8 vom Benchmark nahezu vollständig dominiert wird, entsteht in Projekt 7 breite Outperformance, und Projekt 9 liefert einen stabilen Wettbewerb mit klarer Spitzengruppe. Nur in Projekt 5 bleibt das Benchmark unangefochten führend. Über alle Projekte hinweg zeigt sich: Entscheidend ist nicht Aktivität, sondern die Fähigkeit, Rendite und Risiko in Einklang zu bringen. Lesen sie hier.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 20: Stabilität und Wettbewerb auf Augenhöhe

Weberbank, DRH und Kaiser Partner dominieren – vier Verwalter schlagen Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 9 (Stiftungsportfolio) präsentiert sich als stabiler Wettbewerb auf hohem Niveau: Vier Vermögensverwalter übertreffen das Benchmarkdepot bei der Vermögensentwicklung. Angeführt von der Weberbank mit über 55.000 Euro Zugewinn zeigt sich eine klare Spitzengruppe. Das Benchmarkdepot selbst überzeugt mit starkem Plus und niedrigem Drawdown, bleibt aber hinter den Besten zurück. Gleichzeitig bestätigt das Fehlen von Handelsaktivitäten die Qualität langfristiger Allokationen.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 20: Performance, Gewinner und Verlierer

Weberbank einzige Gewinnerin

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) zeigt ein klares Bild: Während das Benchmarkdepot mit +12.872 Euro und null Prozent Drawdown überzeugt, gelingt es nur einem einzigen Vermögensverwalter, diese Performance zu übertreffen. Die Weberbank setzt sich mit +13.559 Euro an die Spitze, während 98 von 99 Teilnehmern zurückfallen. Gleichzeitig verliert das Gesamtfeld im Schnitt an Vermögen – ein starkes Signal für die Dominanz des Benchmarkdepots in einem schwachen Marktumfeld.
Zum Seitenanfang