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Immer mehr Schiffe stauen sich vor Chinas Häfen

Keine Entspannung in Transport-Schifffahrt in Sicht

Container-Schiff. Copyright: Pixabay
Trotz einzelner gegenteiliger Erklärungen gibt es in der Schifffahrt zwischen Ostasien und Europa und Nordamerika weitere Verzögerungen. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen.

Ein Ende des Frachtstaus auf See ist nicht abzusehen. Einen Container aus China nach Nordamerika zu befördern, dauert inzwischen 50% länger als vor dem Einsetzen der Covid-Pandemie. Schuld an diesen Verzögerungen ist immer mehr die chinesische Politik. Sie behindert die Schifffahrt wie auch den gesamten Hafenbetrieb immer mehr. Begründung stets: unterstellte Covid-Risiken.

Der 7. Oktober war ein Rekordtag, was die Verzögerungen in China betrifft. An diesem Tag lagen vor den beiden großen chinesischen Häfen Shanghai und Ningbo insgesamt 386 Schiffe fest, die seit Tagen auf Abfertigung warteten. Dabei handelte es sich unter anderem um 228 Hochsee-Frachter und 45 Containerschiffe.

Weihnachten ohne Geschenke

China hat am gesamten Schiffsverkehr von Europa und Nordamerika – in beiden Fahrtrichtungen – einen Anteil von gut 40%. Es wird immer klarer, dass ein wesentlicher Teil der chinesischen Waren für das amerikanische und europäische Weihnachtsfest viel zu spät eintreffen wird, vielfach erst im Januar.

Die Schiffe aus nicht-chinesischen ostasiatischen Häfen kommen ebenso verzögert. Denn auch in Europa gibt es immer mehr Abfertigungsverzögerungen – vor allem durch den eklatanten Mangel an LKW-Fahrern. Derzeit fehlen in Europa insgesamt mehr als 400.000 LKW-Fahrer.

Fazit: Das Weihnachtsgeschäft ist jetzt schon für den Einzelhandel in vielen Ländern kaputt. Denn die aus Ostasien bestellten Waren kommen stark verzögert und nicht mehr rechtzeitig an.

Empfehlung: Überlegen Sie Gegenstrategien fürs Marketing: Wie können Sie Kunden auch bei Lieferverzögerungen zum Kauf bewegen[unbounded value]

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