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Rosneft und russische Oligarchen klagen wegen Verleumdung

Keine Liebesgrüße aus Moskau

Enthüllungsbücher sorgen immer wieder für Aufmerksamkeit - vor allem bei den "Enthüllten". In London wird nun gegen einen Verlag geklagt, der Unliebsames über das Umfeld von Wladimir Putin veröffentlicht hat.

Die an spektakuläre Prozesse gewohnte Londoner Justiz erlebt derzeit einen neuen “Höhepunkt”. Im vergangenen Jahr erschien bei der britischen Tochter des amerikanischen Verlags HarperCollins ein Buch “Putin’s People” von Catherine Belton, einer ehemaligen Journalistin der Financial Times. Belton schildert die Machenschaften rund um Putin und in diesem Zusammenhang speziell jene der so genannten Oligarchen, also russischen Milliardäre. 

Vier der letzteren haben in den zurückliegenden Wochen Prozesse gegen das Verlagshaus HarperCollins wegen Verleumdung und Rufschädigung eingeleitet, Dabei bedienen sie sich getrennt vier relativ großer Anwaltskanzleien. Neben den vier Oligarchen Abramovich, Aven, Fridman und Chigirinsky tritt als Klägerin auch die riesige staatliche russische Ölgesellschaft Rosneft auf. In London wird vermutet, dass Rosneft vermutlich die “Zeche zahlt”, denn derartige Prozesse sind in London zwar keineswegs selten aber regelmäßig ganz ungewöhnlich teuer.

Fazit: Im Fall liegt viel Zündstoff für weitere Verwerfungen zwischen Russland und Großbritannien.

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