Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1060
Kernenergie

Kleinkraftwerksverbund GB-USA-F

Gelb-schwarzes Zeichen für Radioaktivität. Copyright: Pixabay
Briten, Amerikaner und Franzosen haben sich zur Gründung einer Gesellschaft zum Bau von nuklearen Kleinkraftwerken für die Stromgewinnung zusammengefunden. Das neue Unternehmen heißt Rolls-Royce Small Modular Reactor.

Mit den nuklearen Kleinkraftwerken geht es in Europa voran. Der amerikanische Produzent NuScale kündigte auf dem Klimagipfel in Glasgow an, einen Auftrag zum Bau mehrerer dieser Anlagen aus Rumänien erhalten zu haben. In Großbritannien hat Rolls Royce das amerikanische Energieunternehmen Exelon Generation und die französische Gruppe BNF Ressourcen als Partner für kleine Kernkraftwerke gewonnen. Die drei Unternehmen zusammen haben die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft namens Rolls Royce Small Modular Reactor bekanntgegeben. Bei diesem britischen Unterfangen geht es darum, die seit langen Jahren in britischen Unterseebooten erprobten Kernreaktoren leicht vergrößert als kleine Kernkraftwerke für die Stromgewinnung zu bauen und zu verkaufen.

Nach Angaben von Rolls Royce werden die ersten fünf dieser Kleinkraftwerke je Anlage 2,2 Mrd. Pfund kosten und 500 Megatt Kapazität haben. Die danach zu bauenden Anlagen sollen dann nur noch 1,8 Mrd. Pfund kosten. Die Kosten je Kraftwerk sind deutlich niedriger als jene rund 30 Mrd. Pfund, die das im Bau befindliche Groß-Kernkraftwerk Hinckley Point -– allerdings bei sechsfacher Stromleistung – kosten wird. Die britische Regierung setzt darauf, dass die Kernenergie über derartige Anlagen zum Vorreiter in der Grünen Stromproduktion des Landes werden wird.

Fazit: Je mehr Unternehmen und Länder sich am Bau und Vertrieb beteiligen, desto schneller könnten sich die kleinen Nuklearkraftwerke in der Stromwirtschaft durchsetzen.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Schwellenländer-Währungen unter der Lupe

Der faire Wert der Lira

Geldscheine verschiedener Schwellenländer-Währungen. (c) B. Wylezich/Fotolia
What goes up must come down – und umgekehrt. Daher lohnt es sich immer wieder, einen Blick auf über- und unterbewertete Schwellenländer-Währungen zu werfen. Das Institute of International Finance tut dies seit 2018 regelmäßig. Wo ergeben sich daraus Chancen, in welchen Schwellenländern liegen große Risiken?
  • Fuchs plus
  • Das Vertrauen der Anleger schwindet

Dem Pfund fehlt es an Zuversicht

Britische Pfund Münzen bilden eine Waage. © Kevin Jarratt / Fotolia
Wer frühzeitig Entwicklungen an den Finanzmärkten erkennen will, findet in Stimmungsindikatoren ein funktionales Instrument. Etliche dieser Indikatoren zeigen für Großbritannien gerade ein typisch britisches 10-Tage-Regenwetter-Gesicht an.
  • Fuchs plus
  • Bodenbildung abgeschlossen

Sojabohnen gefragt

Soybean in hands with soy field in background. © sima / stock.adobe.com
Ein Wetterphänomen, das früher als erwartet auftritt, katapultiert die Soja-Preise nach oben. Die Anbauprognosen sind eindeutig - und wer sie lesen kann, hat eine Handelsidee.
Neueste Artikel
  • Im Fokus: Gesundheits-Aktien

Lukrative Aktien im Gesundheitssektor

Medikamente und Geldscheine. © Sven Bähren / Fotolia
Der Gesundheitssektor ist einer der lukrativsten Bereiche, in den Anleger in den kommenden Jahren investieren können. Es gibt viele Chancen bei Biotechnologie-Unternehmen, aber auch bei Medizintechnik-Konzernen, Kliniken, spezialisierten Software-Entwicklern usw. Wir stellen Ihnen aussichtsreiche Titel vor.
  • Fuchs plus
  • Kunstmarkt mit neuem Trend

NFT erzielen Rekordpreise

Softwaredaten © Ayush / stock.adobe.com
In der Kunstwelt rücken virtuelle Verbriefungen von Kunst in den Fokus. Non fungibible Token werden immer öfter verkauft und erzielen hohe Preise. VAN HAM ist in Deutschland einer der Vorreiter.
  • Stiftung Money Kids i.G. zur Finanzbildung von Jugendlichen

Unternehmer-Ehepaar sucht kompetenten Finanzpartner für Stiftungsgründung

Kinder und Jugendliche bei der Finanzbildung unterstützen, will die Stiftung «Money Kids»
„Ich bin fast 18 und hab’ keine Ahnung von Steuern, Miete oder Versicherungen. Aber ich kann ’ne Gedichtanalyse schreiben. In vier Sprachen.“ Dieser Tweet eine 17 Jahre alten Abiturientin sorgte für heftige Diskussionen über die Finanzbildung von Schülern. Ob sie jemals Finanzbildung erfahren haben, verneinen in Deutschland über 50%. Ein Stifterehepaar nimmt sich der Sache an, benötigt dabei aber kompetente Unterstützung. Bei der Auswahl des Partners hilft die FUCHS|RICHTER Prüfinstanz.
Zum Seitenanfang