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Coface stuft Deutschland herauf

Kreditausfall-Risiko nimmt ab

Deutsche Fahne weht im Wind an einem bewölkten Tag. Copyright: Pixabay
In der Coronakrise nahm die Kreditwürdigkeit auch Deutschlands ab. Das Risiko von Kreditausfällen nahm parallel zu. Diese Entwicklung ist rückläufig. Ein großer Kreditversicherer hat reagiert.

Der Kreditversicherer Coface hat die Kreditwürdigkeit Deutschlands um eine Stufe von A3 zu A2 hochgesetzt. Damit werden Kreditversicherungen auch für deutsche Unternehmen grundsätzlich günstiger. Denn das Ausfallrisiko nimmt tendenziell ab. Bis Juli 2019 war Deutschland mit A1 bewertet worden. Sorgen bereite indes die Insolvenzentwicklung in Deutschland.

Aber nicht nur Deutschland … Die Risiko-Weltkarte färbt sich insgesamt grüner. Das als Spiegel der globalen wirtschaftlichen Erholung. In seiner neuesten Einschätzung meldet Coface insgesamt 26 Aufwärtsrevisionen. Vor allem in Europa wird die „Grüne Welle“ sichtbar: Neben zahlreichen Ländern Mittel- und Osteuropas wurden Deutschland, Frankreich, Spanien, Portugal (alle von A3 zu A2) und Italien (von B zu A4) aufgewertet.

Höchstnote für Schweiz und Norwegen

Auch die Höchstnote A1 wird erstmals wieder für die Schweiz, Luxemburg und Norwegen vergeben. Das Länderrisiko spiegelt die Wahrscheinlichkeit von erhöhten Zahlungsausfällen bei Exportkrediten in einem Land in den kommenden sechs Monaten wider. Daneben wertet Coface 30 Branchen aus 20 Ländern nach oben. Besonders häufig in der Chemiebranche, dem Metallsektor und dem Einzelhandel.

Fazit: Ein Wiederreichen der Höchstnote liegt für Deutschland noch in einiger Ferne. Coface macht das Insolvenzgeschehen hierzulande durchaus Sorgen.

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