Kulturhauptstadt Chemnitz
Chemnitz wird 2025 Kulturhauptstadt. Für die Stadt ist das einen große Chance – und für Kunstliebhaber ebenso. Seit 1985 wählt die EU in Europa Kulturhauptstädte aus, die für ein Jahr diesen Titel tragen dürfen. Die Städte werden früh genug bekannt gegeben und werden von der EU finanziell unterstützt, um sich auf den Titel angemessen vorzubereiten. 2025 hat die Stadt Chemnitz das Los gezogen und die Vorbereitungen laufen bereits.
Als Besuchs- und Informationszentrum dient die Hartmannfabrik, wo ehemals Werkzeugmaschinen und Dampflokomotiven montiert wurden. Die Sanierung der Industriehalle war jedoch herausfordernd und kostspielig. Zehn Millionen Euro wurden von einem Investor und eine Million von der öffentlichen Hand übernommen. Was nach dem Jahr der Kulturhauptstadt aus der Halle wird, ist aktuell noch offen.
Vielfältige Kunstprojekte umgesetzt und in Planung
Eines der Hauptprojekte ist die Purple Path. Der Pfad soll die Kulturhauptstadtregion mit über 30 Kommunen und Gemeinden mit Chemnitz verbinden und dabei an Kunstwerke von regionalen, nationalen und internationalen Künstlern vorbeiführen. Eines der Kunstwerke ist Nevin Aladağs Leuchtinstallation "Color Floating". Ein anderes Kunstprojekt trägt den Namen #3000Garagen, bei dem der Künstler Martin Maleschka den Mikrokosmos von Garagen beleuchtet.
Kulturelle Highlights in Chemnitz und Umgebung sind bereits jetzt zu besuchen. So zum Beispiel
- das Public Art Projekt NEW ECOLOGIES zur Klimakrise (22. Juni – 29. September)
- das Lichterfestival "Light our Vision" (25.-28. September)
- die Open Air Ausstellung "Purple Path" (durchgehend)
In einem Halbjahr wird Chemnitz zur Kulturhauptstadt gekürt. Für Kunstliebhaber ist das jetzt der Moment die DDR-Stadt zu besuchen. Diverse Attraktionen sind bereits geöffnet und besuchbar.