Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
0,00 €
1325
Preiswende am US-Unabhängigkeitstag

Lebendrind wieder stärker gefragt

Der Preis für Lebendrind stand in der Corona-Krise stark unter Druck. Inzwischen stabilisieren sich die Notierungen an der Börse wieder. Der bevorstehende US-Unabhängigkeitstag am 4. Juli könnte nun sogar die Trendwende nach oben bringen.

Mit der Feier kommt der Preisschub. Der Preis für Lebendrind (live cattle) war während des Corona-Crashs im Februar und März deutlich eingebrochen. Notierte der maßgebliche Terminkontrakt auf live cattle an der Warenterminbörse in Chicago (CME) Ende Januar noch bei Kursen um 128 US-Cent je Pfund, sackten die Kurse Anfang April kurzfristig sogar unter die 80-US-Cent-Markt ab. Binnen zweier Handelsmonate fiel der Preis für Lebendrind um rund 38%. Grund für den Preiseinbruch: Die Corona-Krise brachte Ängste um den Arbeitsplatz und das Einkommen und nahm den Verbrauchern die Lust auf (vergleichweise teures) Rindfleisch. 

US-Grillsaison könnte Preise treiben

Inzwischen hat sich der Preis für Lebendrind knapp unterhalb der 100-Cent-Marke stabilisiert. Und es gibt Anzeichen für eine Trendwende nach oben. Zu Beginn des neuen Quartals zogen die Future-Notierungen an der CME jedenfalls deutlicher an. Auf dem Parkett war von spekulativen und technisch getriebenen Käufen zu Beginn des neuen Monats und des zweiten Halbjahrs die Rede. 

Tatsächlich scheint der Preis für Lebendrind knapp unterhalb von 95 US-Cent je Pfund solide unterstützt. Auf diesem Kursniveau gelang während der letzten Wochen wiederholt der Preisdreh nach oben. Aus saisonaler Sicht spricht ebenfalls einiges für tendenziell höhere Fleischpreise. Mit dem Independence Day am Samstag beginnt in den USA traditionell die Grillsaison, die sich bis zum Labour Day im September hinzieht.

Fazit: Noch ist ein Aufwärtstrend bei Lebendrind zwar nicht stabil, doch die Anzeichen einer Bodenbildung verdichten sich.

Empfehlung: Mit einem ungehebelten Zertifikat Live Cattle ETC (Beispiel ISIN: DE 000 A0K RJ2 8) können Anleger an steigenden Rinderpreisen partizipieren.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Lagerbestände steigen geringer als erwartet

Mais schmeckt Anlegern wieder

Die Bodenbildung schreitet voran. Copyright: Pixabay
Grundnahrungsmittel, Nutztierfutter, Energierohstoff: Mais ist vielfältig verwendbar. In den USA hat die Landwirtschaftsbehörde USDA deshalb ein Auge auf Anbau und Ernte. In diesem Sommer rechnet die USDA mit einem Minus, das ein Plus für die Anleger bedeutet.
  • Fuchs plus
  • Chart der Woche: SÜSS MicroTec

Ausbruch, die zweite

Die Aktie des Maschinenbauers Süss MicroTec schwankt heftig auf und ab. Der Corona-Crash zerstörte den starken Aufwärtstrend. Es ging weit abwärts. Nun setzt die Aktie zu einem neuen starken Anlauf nach oben an.
  • Fuchs plus
  • Chart der Woche vom 23. Juli 2020

BMW stößt an Schranke

Die Aktie von BMW hat in der Corona-Krise scharf den Rückwärtsgang eingelegt und dann auch noch den Turbo angeschmissen. Inzwischen ist der Titel mit den Börsen wieder ein gutes Stück vorgefahren. Nun könnte er sogar noch einmal beschleunigen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Ankündigung zu Modernisierungsvorhaben

Einfache Begründungen reichen aus

Kündigen Eigentümer Modernisierungsvorhaben bei ihren Wohnungen an, beäugen das die Mieter oft mit viel Skepsis. Dahinter steckt die Angst vor Mieterhöhungen. Darum ist für Vermieter wichtig, die geplanten Maßnahmen umfänglich zu begründen.
  • Fuchs plus
  • Bundesfinanzhof bestätigt FG Münster

Pfändung der Corona-Soforthilfe ist unzulässig

Darf das Finanzamt Coronahilfen pfänden? Das Finanzgericht Münster fällte dazu bereits ein Urteil (FUCHSBRIEFE berichteten). Jetzt war der Bundesfinanzhof an der Reihe.
  • Fuchs plus
  • Negative Bericht über Geschäftsführer und Firma sind nicht automatisch zu löschen

Informationsrecht schlägt Persönlichkeitsrecht

Es gibt auch für Unternehmen und deren Geschäftsführer kein automatisches "Recht auf Vergessenwerden" im Internet. Kritische Artikel über Firmen und deren Führungskräfte sind dabei nicht anders zu behandeln als die von Privatleuten. Gilt das aber auch dann, wenn im Zeitungsartikel Klarnamen der Firma und Person genannt sind?
Zum Seitenanfang