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Hayek-Gesellschaft als liberale Stimme im öffentlichen Diskurs

Maschinenraum für freiheitliches Denken

Die Friedrich August von Hayek-Gesellschaft versteht sich als „Maschinenraum für freiheitliches Denken". Ihr neuer Vorsitzender, Prof. Stefan Kooths, will zusammen mit den Mitgliedern selbstbewusst in den öffentlichen Diskurs treten und „die Agenda nicht anderen überlassen".

Bei Hayek weht ein frischer Wind

Eine liberale Stimme wird sich künftig hörbar in die öffentliche Debatte um die Zukunft der Marktwirtschaft in Deutschland einmischen. Der neue Vorsitzende der Friedrich August von Hayek-Gesellschaft, Prof. Stefan Kooths, will zusammen mit den Mitgliedern selbstbewusst in den öffentlichen Diskurs treten und „die Agenda nicht anderen überlassen". Kooths leitet das Prognosezentrum im Institut für Weltwirtschaft Kiel und lehrt Entrepreneurial Economics an der University of Applied Sciences Europe in Berlin. So lautet denn auch das Motto seiner Amtszeit: „Flagge zeigen für die Kraft liberaler Ideen". „Mein Vorgänger und unser jetziger Ehrenpräsident Prof. Wolf Schäfer hat für Stabilität und Reputation gesorgt. Darauf können wir aufbauen", so Kooths im Gespräch mit FUCHS.

Streitbarer Diskurs gesucht – Idee der Freiheit und ihrer Vorteile für die Gesellschaft

Gesellschaftliche Debatten würden immer mehr von kollektivistischen Ansätzen bestimmt. Und das gleichermaßen vom linken wie rechten parteipolitischen Spektrum. Hier will die Hayek-Gesellschaft mit der Idee der individuellen Freiheit gegenhalten. „Wenn Anne Will uns einlädt, kommen wir gerne zum Streitgespräch", gibt sich Kooths selbstbewusst. Er gehe keiner Kontroverse aus dem Weg. „Beispiel China: Wir sollten uns mehr um als vor China sorgen." Schon gar nicht könne es darum gehen, dem dortigen Staatskapitalismus dadurch zu begegnen, indem wir ihn wirtschaftspolitisch nachahmen, wie es etwa die Bundesregierung durch die Schaffung nationaler Champions versucht.

Die Jugend für die Idee der Freiheit begeistern

Weiterer Schwerpunkt unter dem neuen Vorsitzenden soll die Jugendarbeit werden. „Sie hat sich schon seit Jahren sehr gut entwickelt. Es gelingt uns, auch jungen Leuten zu zeigen, wo die Vorzüge einer freiheitlich ausgerichteten Gesellschaft gegenüber kollektivistischen Utopien liegen", so Kooths im Gespräch mit FUCHSBRIEFE Chefredakteur Ralf Vielhaber, der selbst Mitglied der Hayek-Gesellschaft ist. „In unseren Clubs sind alle willkommen, die mit der Idee der Freiheit etwas anfangen können und offen sind für einen anspruchsvollen Diskurs."
Es wird eher mehr als weniger Preisträger von außerhalb der akademischen Welt geben. „Wir verstehen uns als liberale Vereinigung, die Denker und Impulsgeber aus allen Teilen der Gesellschaft und nicht nur der Wissenschaft vereint – die Hayek-Gesellschaft ist damit so etwas wie der Maschinenraum für freiheitliches Denken". In diesem Jahr ging die Hayek-Medaille an den renommierten Wirtschaftswissenschaftler Prof. Roland Vaubel, mit dem Netzwerkpreis wurde Barbara Kolm für das Wiener Hayek Institut ausgezeichnet.

Fazit

Für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist eine starke liberale Stimme im öffentlichen Diskurs auf jeden Fall ein Gewinn.

Hinweis: Bei Interesse können wir unseren Lesern Ansprechpartner für die Clubabende nennen. Sie finden bundesweit in größeren Städten statt., aber auch in Österreich und der Schweiz.

 

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