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Falsche Zahlen aus Luxemburg

Bärendienst

Porträt von Ralf Vielhaber, Chef Redakteur des Verlags FUCHSBRIEFE
Das ifo-Institut aus München ist mehr durch Zufall darauf gestoßen: Eurostat weist offensichtlich falsche Zahlen zur europäischen Leistungsbilanz aus. Dahinter scheinen politische Interessen einiger EU-Länder zu stehen. Die Glaubwürdigkeit der Behörde steht auf dem Spiel, kommentiert Fuchsbriefe-Chefredakteur Ralf Vielhaber.

Die europäische Statistikbehörde Eurostat erweist der Ländergemeinschaft einen Bärendienst. Wenn das renommierte Wirtschaftsforschungsinstitut ifo Recht hat – und viel spricht dafür –, dann liefert das Statistische Amt der Europäischen Union bei wichtigen Daten „Fake-News".

Die konsolidierte Leistungsbilanz der EU 28 hat eine Lücke, so groß wie ein Scheunentor (siehe unser Artikel). Es geht immerhin um eine Differenz von etwa 97 Mrd. Euro in der Gewinn- und Verlustrechnung mit den Vereinigten Staaten. Und das in einer Situation, in der der US-Präsident den Europäern bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit ihren Überschuss im Handel (als Teil der Leistungsbilanz) vorhält.

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