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Fuchsbriefe-Hauptstadtkorrespondent Manuel Fernandes-Stacke ist tot

Der Journalismus war sein Leben

Manuel Fernandes-Stacke © Verlag FUCHSBRIEFE
Am Dienstag verstarb nach langer schwerer Krankheit Fuchsbriefe-Hauptstadt-Korrespondent Manuel Fernandes-Stacke. Er war 25 Jahre für den Verlag tätig. Ein Nachruf von Herausgeber Ralf Vielhaber.

Sobald er saß, las er. Manuel Fernandes-Stacke war nicht nur unser langjähriger Hauptstadt-Korrespondent mit besten Verbindungen in Politik und Verbände. Er war auch unser wandelndes Lexikon. Zahlen, Daten, Fakten hatte er geradezu fotografisch gespeichert.

Interessiert und belesen war er in alle Richtungen. Schon die Kanzlerschaft Brandts, Schmidts, Kohls hatte er als Journalist erlebt – und wusste dazu manche Anekdote zu berichten. Man konnte herrlich mit ihm streiten – und am Ende ging man mit neuen Erkenntnissen auf beiden Seiten aus der Diskussion.

Wenn Deutschland gegen Portugal spielte, hielt er zum Europameister. Denn er war stolz auf seine teilweise portugiesischen Wurzeln. Verlass war auf ihn stets, pünktlich war er auf die Minute. Urlaub hat er (zu) wenig gemacht. Neben seiner Familie war Journalismus sein Leben. Es ist am Dienstag nach längerer schwerer Krankheit zu Ende gegangen.

Seinen 73. Geburtstag in einem Monat hat er nicht mehr erlebt. Uns wird der Mensch und Kollege, sein Gespür für Themen, seine analytische Gabe und sein weiser Grundoptimismus fehlen. Bleiben werden die unzähligen anregenden Artikel, die er für unsere Leser geschrieben hat.

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