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Die Märkte wollen wissen, wie weit sie gehen können

Fight the Fed

Powell spricht. Da hören die Märkte genau hin. Copyright: Picture Alliance
Powell spricht. Da hören die Märkte genau hin. Und sie stellen fest: Der US-Notenbankpräsident tut so, als ob ihn der Renditeanstieg ebenso wenig juckt, wie die anhaltende Dollar-Stärke. Ein gefundenes Fressen für die Märkte.
Dollar unter 1,20 – der Markt nimmt es mit der Fed auf. US-Notenbankchef Jerome Powell hat sich verbal in eine Sackgasse manövriert. Die Fed hat sich mit ihrer Zinspolitik festgelegt. Etwas, das einem Alan Greenspan niemals passiert wäre. Und das die englische Notenbank 1992 schon mal bitter bereut hat. Großbritannien legte als Untergrenze damals einen Kurs von 2,7 D-Mark je Pfund fest. „Sieger“ war der Spekulant George Soros. Mit seinen eroberten Milliardengewinnen – sozusagen britische Steuergelder – füttert er heute noch diverse Stiftungen.

Die Fed ist nicht mehr das, was sie mal war

Nun war die Bank von England schon damals nicht die Fed. Aber diese ist auch nicht mehr das, was sie mal war. Sie handelt längst wie ein Teil der Regierung, macht Arbeitsmarktpolitik, setzt auf „forward guidance“ und scheint den Fokus verloren zu haben. Der Markt sieht das und testet es aus. So wie er ja schon den Versuch der US-Notenbank 2018 die Geldpolitik zu normalisieren, zunichte gemacht hat.

Das zeigt: Die Notenbanken sitzen zwar am Hebel, aber der ist ziemlich kurz geworden. Sie haben ihr Pulver verschossen und die Marktteilnehmer wissen das. Die US-Bondrenditen klettern munter weiter und ziehen die US-Währung nach oben. Und Jerome Powell tut so, als ob ihn das kalt lässt. Manche mögen’s eben heiß …

Fazit: Wir werden die 2% bei den 10jährigen US-Renditen schneller sehen, als viele das glauben. Schon im späteren Sommer könnte es so weit sein. Auch für die Dollar-Prognosen legen wir unsere Hand nicht ins Feuer. Denn die Märkte wollen es wissen.

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