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US-Notenbank

Fragwürdige Politik

Die Geldpolitik der US-Fed erinnert an Geschäftspraktiken im Rotlicht – Milieu.
Die US-Notenbank betreibt eine Geschäftspolitik, die an Striptease und Table Dance erinnert. Das Geheimnis des wirtschaftlichen Erfolgs in diesem Geschäft liegt darin, die Kundschaft mit offensiv vorgeführten Reizen anzuheizen, ohne Befriedigung zu gewähren. So behält man die Kundschaft in der Hand und kann sie konsequent ausnehmen. Nach diesem Muster lieferten zunächst Ben Bernanke und jetzt Janet Yellen seit Juli 2013 ihren „Zinserhöhungstanz“, ohne je zur Sache zu kommen. Freundlicher Effekt dieser Strategie ist der Aufwertungstrend des Dollar. Er ermöglicht die Finanzierung des US-Doppeldefizits trotz Mini-Renditen. Mittlerweile verlangen IWF, Weltbank und OECD schon die Vertagung der Zinserhöhung auf 2016. Und Altmeister Alan Greenspan stößt ins gleiche Horn, wenn er die schwache Verfassung der Bau- und Immobilienbranche beklagt.

Fazit: Die Lage wird jetzt instabil, weil die Aufwertung bereits bremst. Die Kundschaft aber wird ungeduldig, wenn die Zinsen jetzt nicht bald steigen.

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