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Fuchs trifft Pferdchen, Der Geldtipp-Podcast, Teil 60

Geldtipp #60: Wann sich Weltraum-Investments lohnen

Geldtipp-Podcast. ©SpringerNature
Der Börsengang von SpaceX könnte der größte Börsengang aller Zeiten werden. Pferdchen und Fuchs diskutieren in der 60. Episode des Geldtipp-Podcasts, ob sich die Zeichnung der Aktien lohnt und welche Alternativen Privatanleger haben.

Der 60. Geldtipp-Podcast beleuchtet den Boom von Investments in die Raumfahrt – ausgelöst durch den geplanten Börsengang von SpaceX, der mit bis zu zwei Billionen Euro bewertet werden könnte. Im Zentrum steht die Frage, wie Anleger an der wachsenden „Space Economy“ verdienen können.

Wie Space X Geld verdient

SpaceX erzielt seinen Umsatz vor allem über das Satelliteninternet Starlink mit wiederkehrenden Einnahmen sowie über Raketenstarts und staatliche Aufträge. Allerdings hängt ein Großteil der Gewinne von Starlink ab, während das klassische Startgeschäft margenschwächer ist. Insgesamt treibt SpaceX die Industrialisierung des Weltraums voran, etwa durch drastisch gesunkene Startkosten.

Die Raumfahrt entwickelt sich zunehmend zu einem bedeutenden Wirtschaftssektor. Marktstudien erwarten bis 2035 ein Wachstum auf bis zu 1,8 Billionen US-Dollar. Treiber sind Satelliteninternet, Navigation, Erdbeobachtung sowie steigende staatliche und private Investitionen. Für Anleger besonders attraktiv sind Geschäftsmodelle rund um Daten, Konnektivität und Infrastruktur.

Wer profitiert vom Börsengang Space X

Neben SpaceX profitieren zahlreiche Zulieferer und spezialisierte Unternehmen etwa aus Satellitenkommunikation, Halbleitern oder Maschinenbau. Auch ETFs bieten einen breiten Zugang zum Sektor. Chancen bestehen vor allem bei knappen Ressourcen wie Startkapazitäten oder weltraumtauglichen Chips.

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber: hohe Bewertungen, technologische Unsicherheiten, Kapitalintensität und Abhängigkeit von Regulierung. Raumfahrt-Investments eignen sich daher vor allem für langfristig orientierte Anleger mit hoher Risikobereitschaft. 

Hier geht es zu allen bisher erschienenen Podcasts

Fazit: Die Steuer auf fiktive Gewinne ist bislang ein Szenario, kein Gesetz. Ihre Einführung wäre jedoch ein gravierender Eingriff in Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Anleger sollten das Thema ernst nehmen, die politische Entwicklung beobachten und ihre Portfolios so strukturieren, dass Liquiditätszwänge möglichst vermieden werden.

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