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Grußwort zum neuen Jahr

Was die Börse im Jahr 2020 bewegt

FUCHS-Kapital Chefredakteur Stefan Ziermann
2020 – ein neues Jahr, ein neues Jahrzehnt beginnt. Und es startet vielversprechend. Die Börsen stehen nahe ihrer Allzeithochs. Es wird erwartet, dass sie diese im kommenden Jahr überschreiten werden. Alles super also? Wer weiß. Politische Unsicherheitsherde, große globale Trends und eine schwächelnde Konjunktur werfen ihre Schatten voraus.

Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,

das Börsenjahr 2020, das erste eines neuen Börsenjahrzehnts, wird interessant. Ich denke, dass uns ein Jahr neuer Rekorde und einiger Überraschungen mit jähen Wendungen bevorstehen wird.

Eigentlich kann es angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten nur aufwärts gehen. Aktien sind alternativlos, die konjunkturelle Lage bessert sich langsam, die Notenbanken spülen Liquidität ins System und halten die Zinsen niedrig. Neue Rekorde sind wohl nur eine Frage der Zeit. Die allgemeine Erwartung ist, dass der Dow zügig auf 30.000 Punkte steigen wird. Das wird den DAX ebenfalls auf neue Rekordkurse ziehen.

Es droht Ungemach

Die Börse wäre aber nicht die Börse, wenn es keine Negativ-Überraschungen gäbe. Die könnten ausgerechnet von der Zinsseite her kommen, obwohl – oder gerade weil – sich nahezu alle Beobachter einig sind, dass die Notenbanken an ihren eingeschlagenen Kursen festhalten. Was aber, wenn die US-Inflation und die US-Renditen steigen und der Dollar fällt?

Auch aus der Politik erwarten wir Überraschungen. Die brandgefährlichen jüngsten Entwicklungen zwischen den USA und dem Iran sind schon die erste. Der Zollstreit ist ungelöst, das Rennen ums Weiße Haus offen. Es gibt also reichlich Potenzial für unerfreuliche Überraschungen – und die mag die Börse nie. Wir werden versuchen, gewappnet zu sein.

Herzliche Grüße und ein erfolgreiches Jahr 2020 wünscht Ihnen

Stefan Ziermann, Chefredakteur FUCHS-Kapital

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