Mercedes und BMW laufen
Am Markt für klassische Autos geht es nur noch langsam rückwärts. Für zwei deutsche Marken geht es mit den Klassiker-Preisen sogar schon deutlich aufwärts. Damit führen diese Marken auch die Rangliste im Jahresvergleich an und weisen Preissteigerungen aus.
Die Preise für klassische Autos nehmen etwas Geschwindigkeit aus ihrer Rückwärtsfahrt. Im Monatsvergleich stabilisierten sich die Preise in den meisten Segmenten der Oldtimer. Das zeigt die aktuelle Auswertung der Historic Automobile Group International (HAGI).
Mercedes und BMW gefragt
Besonders gefragt waren im Oktober klassische BMW. Deren Preise legten auf Monatsbasis um 2,64% zu. Damit fahren die Modelle der bayerischen Motorenschmiede auch auf Jahressicht ganz vorn. Im Jahresvergleich wurden die Fahrzeuge aus München um 4,37% teurer.
Auch die Klassiker von Mercedes Benz werden von Liebhabern gesucht. Im Jahresvergleich wurden sie um 4,29% teurer (auf Monatsbasis um 1,74%). Die Nachfrage nach Porsche und Ferrari stabilisiert sich. Auf Monatsbasis sind die Preise weitgehend stabil. Auf Jahresbasis können Käufer Ferraris aber noch 11,3% und Porsche-Fahrzeuge um 8,9% günstiger kaufen als im Vorjahr.
Fazit: Der Preisdruck bei klassischen Autos lässt langsam nach. Ob das von Dauer sein wird, bleibt abzuwarten. Mercedes und BMW sind gefragt, das Interesse an Ferraris und Porsche ist gebremst. Bei diesen beiden Marken gibt es teils sehr unterschiedliche Entwicklungen für die Preise einzelner Modelle.