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Marktspekulation im Zuge der Corona-Krise

Negativzinsen für Häuslebauer?

Die Zinsen befinden sich – obwohl bereits extrem niedrig – dennoch weiter im freien Fall. Schuld sind das Corona-Virus und seine (schwer kalkulierbaren) Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Profiteure sind die Immobilienkäufer. Am Markt wird bereits über eine paradoxe Situation spekuliert.

Bekommen „Häuslebauer“ demnächst Geld dazu, wenn sie sich von der Bank finanzieren lassen? Am Markt wird spätestens nach der heutigen EZB-Sitzung über diese Möglichkeit gesprochen. Es ist die „gute“ Seite der Corona-Epidemie und ihrer Folgen für die Wirtschaft. Denn mit den Zinsen fallen die Finanzierungszinsen für Immobilien immer weiter. Einen Hypo-Kredit mit fünfjähriger Zinsfestschreibung und niedriger Beleihung gab es gestern (Mittwoch) für effektiv 0,22% p. a.

Zwar lag der Bau-Zins im August/September 2019 schon mal leicht unter den aktuellen Konditionen. Aber die Banken geben ein sinkendes Zinsniveau traditionell mit leichter Verzögerung an die Kunden weiter. Und: Es hat sich gezeigt, dass die Banken solche Situationen nutzen, um ihre (arg gestutzten) Margen etwas aufzubessern. 

Fazit: Noch niedrigere Konditionen für Immobilienkäufe sind denkbar. Aber mit einem Minuszins für Häuslebauer rechnen wir nicht. Das ist auch so aus der Kreditwirtschaft zu hören.

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