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Irankrieg mit neuem Eskalations-Potenzial

Trump droht, Teheran blockt

Die Lage im Golf belastet unvermindert weiter die Weltwirtschaft. Daran wird auch Trumps neue Drohung nichts ändern.

US-Präsident Donald Trump droht Teheran wieder einmal mit Zerstörungen und warnt, dass die Uhr tickt. Die Mullahs bleiben wie gewohnt unbeeindruckt und weichen keinen Zentimeter von ihrem Atomprogramm ab. Und als ob die Sperrung der Straße von Hormus nicht Machtdemonstration genug wären, traf jetzt auch noch eine Drohne einen Generator im Atomkraftwerk Barakah in den Vereinigten Arabischen Emiraten. In der Logik des US-Präsidenten hätte das mindestens zu einer Drohung mit einem Vergeltungsschlag führen müssen. Doch Trump hält still. Unter dem Strich zeigt das, dass der US-Präsident weiter in der Defensive bleibt. Sein Besuch in Peking und die Hoffnung, KP-Chef Xi Jinping mäßige den Iran und dränge das Regime an den Verhandlungstisch, bleibt wohl ein Wunschtraum. 

Dafür hat sich jetzt Kanzler Friedrich Merz eingeschaltet. "Die erneuten iranischen Luftschläge gegen die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Partner verurteilen wir scharf", erklärte der deutsche Regierungschef heute im Onlinedienst X. Angriffe auf Nuklearanlagen seien eine Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in der gesamten Region. Es dürfe zu keiner weiteren Gewalteskalation kommen. An der Lage in der Golfregion werden die mahnenden Worte des Kanzlers wenig ändern.

Fazit: Das Eskalationsrisiko bleibt hoch. Diversifizieren Sie Lieferketten, um Risiken durch mögliche Handelsunterbrechungen zu minimieren.
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