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Konzentration am Nickel-Markt nimmt zu

Nickel-Preis zieht nach oben

Der Nickel-Preis zieht an - und das, obwohl die Metallbörse in London erstmalig eine Nickelmarke aus Indonesien zum Handel zugelassen hat. Ein Nickel-Mangel ist am Markt daher nicht zu erwarten. Was steckt also hinter dem Preis-Ausbruch?

Die ohnehin zunehmende Dominanz Indonesiens auf dem weltweiten Nickelmarkt wird sich künftig weiter verstärken. Laut Studien der Internationalen Energieagentur (IEA) hat sich die Nickelproduktion in Indonesien zwischen 2018 und 2023 nahezu verfünffacht. 

Bis 2030 wird der Marktanteil Indonesiens weiter steigen. Nun hat die Londoner Metallbörse (LME) erstmalig eine Nickelmarke eines indonesischen Herstellers für den Handel an ihrer Börse zugelassen. Das spricht gegen kurzfristige Angebotsengpässe auf dem Nickelmarkt. Denn damit könnten die Nickelbestände an der LME, die zwar in den vergangenen Wochen tendenziell gestiegen waren, aber noch immer auf historisch niedrigem Niveau verharren, weiter steigen. 

Konzentration am Nickel-Markt nimmt zu

In den vergangenen Jahren hatten vor allem indonesische Nickelproduzenten ihre Metallproduktion spürbar ausgeweitet. Heute hat das Land an der globalen Produktion von raffiniertem Nickel einen Anteil von rund 45%. Bis 2030 dürfte der Marktanteil Indonesiens weiter steigen und sich die Marktkonzentration am Nickelmarkt damit zwangsläufig weiter erhöhen. 

Mit Blick auf den Chart bleibt das Bodenbildungsszenario bei Nickel intakt. Mit dem nachhaltigen Anstieg über die Marke von 19.800 US-Dollar je Tonne Nickel hat das Leichtmetall die Bodenbildung mustergültig abgeschlossen. Nun rückt aus technischer Sicht bereits die 25.000-Dollar-Marke in Reichweite.

Fazit: Der aktuelle Rücksetzer bei Nickel bietet mittel- und langfristig orientierten Anlegern eine gute Gelegenheit, sich innerhalb eines entstehenden Aufwärtstrends zu positionieren. Mit einem ungehebelten Nickel-ETC (Beispiel ISIN: DE 000 A0K RJ4 4) können Anleger steigende Nickelpreise renditeträchtig nutzen.
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