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Neues Netz für Strom und Wasserstoff in der Ostsee

Ostsee: Energie-Hotspot der Zukunft?

Die Stromnetzbetreiber planen ein neues Strom- und Wasserstoffleitungsnetz in der Ostsee. Das soll die Anrainer-Staaten verbinden und die Versorgungsicherheit erhöhen.

Die Ostsee-Anreiner-Staaten wollen die Windkraft in der Ostsee stark ausbauen. Derzeit sind Windparks mit einer Leistung von 3 GW installiert. Die EU sieht jedoch ein Potenzial von insgesamt fast 93 GW. Zum Vergleich: Der gesamte deutsche Kraftwerkspark hat eine Leistung von 249 GW.

Neben dem Ausbau der Windkraft und der dafür nötigen Stromleitungen könnte die Ostsee zu einem relevanten Wasserstoff-Lieferanten werden. Denn die Windräder könnten auf See Wasserstoff herstellen, der durch ein Pipeline-Netz in die Anrainer-Staaten transportiert werden könnte. 

Fazit: Insgesamt müssten für die beiden Netze gut 90 Mrd. Euro investiert werden. Bis 2050 könnten sie in Betrieb sein und die Versorgungssicherheit der Anrainer erhöhen. 

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