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China will Metallreserven freigeben

Peking drückt auf die Rohstoffpreise

China will Metallreserven freigeben. Copyright: Pexels
Die chinesische Regierung bemüht sich darum, durch besonderen Druck das schnelle Steigen der Rohstoffpreise abzubremsen. Dazu gehört vor allem die Freigabe der staatlichen Metallreserven.

Die Preise für Rohmetalle könnten schon bald deutlich sinken. Der Grund: China will Metallreserven freigeben. Die National Food and Strategic Reserves Administration kündigte an, strategische Reservebestände, darunter Kupfer, Aluminium und Zink, über Bieterverfahren an Verarbeiter abzugeben.

Mit diesem Schritt reagiert China auf den rasanten Anstieg der Rohstoffpreise. Er führte zu einem Preisboom bei den Fabrikpreisen und hat inzwischen das höchste Niveau seit der Finanzkrise von 2008 erreicht. Die jüngste Entwicklung an den Rohstoffmärkten sorgt für steigende Produktionskosten und Verbraucherpreise.

Peking will Preisauftrieb dämpfen

In jüngster Zeit hat der chinesische Staat eine Anzahl von Versuchen unternommen, um den rasanten Auftrieb der Rohstoffpreise zu dämpfen. Erst jüngst warnte die Wirtschaftsplanungsbehörde vor „exzessiven Spekulationen“. Sie versprach gegen die Verbreitung falscher Informationen und das Horten vorzugehen. Gleichzeitig soll Peking die Staatsunternehmen dazu aufgefordert haben, ihr Auftreten an den ausländischen Rohstoffmärkten zu beschränken.

China veröffentlicht keine offiziellen Statistiken zu den Reserven der Industriemetalle. Einige Analysten bezweifeln, dass China eine signifikante Menge an Metall-Staatsreserven freigeben wird. Sie sehen den jüngsten Schritt eher als einen indirekte Versuch, die Preise zu drücken.

Vor allem Metallpreise gestiegen

Die Rohstoffpreise sind vor allem bei Metallen gestiegen. Der Preis von Kupfer hat sich innerhalb eines Jahres fast verdoppelt. Kupfer gilt aufgrund seiner vielseitigen Verwendung als Konjunkturbarometer. Der Preis rangiert auf dem höchsten Niveau seit neun Jahren.

Die Gründe für den Preisboom sind vielfältig. Zum einen erklärt der anhaltend große Rohstoffhunger Chinas diese Entwicklung. Zum anderen spielt die Corona-Pandemie eine Rolle. Mit fortschreitenden Impfungen und weniger Beschränkungen, zieht die Konjunktur weltweit wieder an. Davon profitiert die Nachfrage nach Rohstoffen.

Fazit: Wenn China ernst macht, hätte das weltweit starke Konsequenzen für die Metallpreise. Zumindest die Preise der gängigsten Industriemetalle würden deutlich gedämpft.

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