Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
2663
Philippinen schließen für China das Tor zur Welt

Philippinen steigen aus Seidenstraße aus

Die Philippinen sind nach dem Schiffszwischenfall im Südchinesischen Meer aus dem Seidenstraßenprojekt mit China ausgestiegen. Das ist eine drastische Kehrtwende für die Belt and Road Initiative (BRI) und wird globale Auswirkungen auf Handel und Geopolitik haben.
Die Philippinen haben wegen des Streits mit China mit dem Exit aus dem Seidenstraßen-Projekt (Belt an Road Initiative, BRI) begonnen. Das Land hat nach dem Zwischenfall im Südchinesischen Meer (Kollision zweier Kriegsschiffe) wichtige gemeinsame Infrastrukturprojekte mit China aufgekündigt. Das ist eine drastische Kehrtwende der Philippinen in dem seit gut sechs Jahren laufenden Projekt. 

Das Verkehrsministerium in Manila hat drei chinesische Investitionen in wichtige Eisenbahnbauprojekte abgelehnt. Die bereits vereinbarten Projekte haben ein Auftragsvolumen von 4,9 Mrd. US-Dollar. Nun sollen Partner bei bisherigen verbündeten wie Japan, Südkorea, in Europa oder in den USA gefunden werden.

Philippinen steigen aus Seidenstraße aus

Offiziell wurde der Rückzug von den Projekten mit den schleppenden chinesischen Aktivitäten begründet. Denn insbesondere in den vergangenen beiden Jahren hat China seine Investitionen in die Seidenstraßenprojekte massiv gesenkt. Sie liegen derzeit gut 40% unter Plan. Das ist auf die Finanzierungsschwierigkeiten (gestiegenen Zinsen, wackelige Konjunktur) in China zurückzuführen. Von ähnlichen Problemen hören wir auch aus anderen Ländern, die Teil der BRI sind. 

Hinter dem BRI-Exit der Philippinen steckt aber auch der politische Wechsel in Manila. Die BRI wurde noch unter dem Präsidenten Rodrigo Duterte beschlossen. Der hatte versucht, das Land stark an China zu binden. Nach dem Regierungswechsel im Mai 2022hat der neue Präsident Ferdinand Marcos Jr. gegenüber China einen Politikwechsel vollzogen. Er positionierte sich deutlich stärker gegen das Reich der Mitte und kritisierte China für die Verletzung nationaler Interessen der Philippinen im südchinesischen Meer.   
Fazit: Der Rückzug der Philippinen aus der BRI wird langfristig geopolitische und Handelsauswirkungen haben. Denn die Philippinen sind auf der langen neuen Neuen Seidenstraße das Tor für China zur Welt. Die Spannungen in der Region werden wachsen und China bekommt neben Taiwan noch mehr Gegenwind.
Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 20 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Vier Märkte, vier Wahrheiten - Weberbank brilliert, DRH setzt beeindruckende Akzente

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Die Performance-Projekte zeigen ein außergewöhnlich differenziertes Marktbild: Während Projekt 8 vom Benchmark nahezu vollständig dominiert wird, entsteht in Projekt 7 breite Outperformance, und Projekt 9 liefert einen stabilen Wettbewerb mit klarer Spitzengruppe. Nur in Projekt 5 bleibt das Benchmark unangefochten führend. Über alle Projekte hinweg zeigt sich: Entscheidend ist nicht Aktivität, sondern die Fähigkeit, Rendite und Risiko in Einklang zu bringen. Lesen sie hier.
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 20: Stabilität und Wettbewerb auf Augenhöhe

Weberbank, DRH und Kaiser Partner dominieren – vier Verwalter schlagen Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 9 (Stiftungsportfolio) präsentiert sich als stabiler Wettbewerb auf hohem Niveau: Vier Vermögensverwalter übertreffen das Benchmarkdepot bei der Vermögensentwicklung. Angeführt von der Weberbank mit über 55.000 Euro Zugewinn zeigt sich eine klare Spitzengruppe. Das Benchmarkdepot selbst überzeugt mit starkem Plus und niedrigem Drawdown, bleibt aber hinter den Besten zurück. Gleichzeitig bestätigt das Fehlen von Handelsaktivitäten die Qualität langfristiger Allokationen.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 20: Performance, Gewinner und Verlierer

Weberbank einzige Gewinnerin

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Performance-Projekt 8 (vermögensverwaltende Fonds) zeigt ein klares Bild: Während das Benchmarkdepot mit +12.872 Euro und null Prozent Drawdown überzeugt, gelingt es nur einem einzigen Vermögensverwalter, diese Performance zu übertreffen. Die Weberbank setzt sich mit +13.559 Euro an die Spitze, während 98 von 99 Teilnehmern zurückfallen. Gleichzeitig verliert das Gesamtfeld im Schnitt an Vermögen – ein starkes Signal für die Dominanz des Benchmarkdepots in einem schwachen Marktumfeld.
Zum Seitenanfang