Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2620
Relative Steigerung bei rückläufiger Fallzahl

Angstmache mit der Delta-Variante

Der Umgang mit der als gefährlich eingestuften Delta-Variante des Corona-Virus bewegt sich hart am Rande der Seriosität. Relative Steigerungszahlen verschleiern das wahre - äußerst geringe – Ausmaß.

Die Delta-Variante des Corona-Virus stellt in Deutschland bisher ein Scheinrisiko dar. Wieder zeigt sich, wie manipulativ aktuellen Zahlen verbreitet werden.

Zwar ist der Anteil der als „gefährlich, weil infektiöser und tödlicher“ eingestuften Variante aus Großbritannien laut Robert-Koch-Institut (RKI) an den Corona-Infektionszahlen innerhalb einer Woche (21. KW auf 22. KW) von 3,7% auf 6,2% angestiegen.

Keine Verdoppelung

Das klingt nach einer Beinahe-Verdoppelung – ist es aber bei weitem nicht. Denn im gleichen Zeitraum gingen die absoluten Fallzahlen drastisch von 20.724 auf 14.059 zurück. Somit gibt es einen faktischen Anstieg um 105 Delta-Infektionen von 767 auf 872 Fälle.

Fazit: Eigentlich könnte mit Bezug auf die Delta-Varinate Entwarnung gegeben werden. Aber das scheint derzeit nicht ins Konzept der Politik und mancher Medien zu passen. Ein Motiv: Würden die Corona-Maßnahmen jetzt deutlich zurückgefahren, könnte möglicherweise auch die ausufernde Finanzpolitik der Bundesregierung in Zweifel gezogen werden.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Tauwetter nach sechs Jahren Eiszeit

Australien und China wollen wieder miteinander sprechen

Südsee-Atoll. © senaiaksoy / Getty Images / iStock
Den G20-Gipfel wird Australiens Premierminister auch zu offiziellen Gesprächen mit Chinas Präsidenten nutzen. Das ist auch ein Signal an eine dritte Partei, die in der Region um Einfluss buhlt.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit der Finanzoo GmbH

Anglogold taktisch reduzieren

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ging gut auf. Wir hatten dazu auf Anglogold gesetzt, die auf Basis der automatischen Bilanzanalyse von Finanzoo fundamental unterbewertet waren. Das hat gut funktioniert. Jetzt sendet die Software aber ein anderes Signal.
  • Inhalte, Angebote und Diskussionen

Verlag Fuchsbriefe jetzt auch bei LinkedIn

Icon von LinkedIn auf dem Bildschirm eines Smartphones. © scyther5 / Getty Images / iStock
Mit unserer erweiterten Social Media Präsenz erreichen Sie die FUCHSBRIEFE jetzt auch bei LinkedIn.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Bank of Canada deutet weitere Drosselung des Zinstempos an

Tauben-Töne aus Ottawa

© metrokom / iStock / Thinkstock
Die Inflation ist noch nicht auf "Wunsch-Niveau". Dennoch deutet Kanadas Notenbankchef eine Drosselung des Zinserhöhungstempos an. Das hat Auswirkungen auf die Währungskurse und eröffnet weitere interessante Anlageperspektiven in Kanada.
  • Fuchs plus
  • Euro-Geldhüter laufen der Entwicklung hinterher

EZB laviert sich in die Stagflation

Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. © Bernd Wittelsbach / iStock
Die EZB sucht den richtigen geldpolitischen Pfad in der aktuellen Krise. Ihr Problem ist, dass sie extrem politisiert ist und darum der realen Entwicklung hinterher läuft. Das führt zu einem Lavieren in der Geldpolitik, das dauerhaft sehr teuer wird.
  • Fuchs plus
  • Wird das "Weiße Gold" bald wieder günstiger?

Zuckerpreis bekommt Gegenwind

Zuckersorten. © Printemps - Fotolia
Der Zuckerpreis springt wild auf und ab. Nach kräftigen Kursgewinnen geht es nun wieder zügig abwärts. Ist das eine Kaufgelegenheit oder lohnt es sich, auf weiter fallende Preise zu setzen?
Zum Seitenanfang