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Relative Steigerung bei rückläufiger Fallzahl

Angstmache mit der Delta-Variante

Der Umgang mit der als gefährlich eingestuften Delta-Variante des Corona-Virus bewegt sich hart am Rande der Seriosität. Relative Steigerungszahlen verschleiern das wahre - äußerst geringe – Ausmaß.

Die Delta-Variante des Corona-Virus stellt in Deutschland bisher ein Scheinrisiko dar. Wieder zeigt sich, wie manipulativ aktuellen Zahlen verbreitet werden.

Zwar ist der Anteil der als „gefährlich, weil infektiöser und tödlicher“ eingestuften Variante aus Großbritannien laut Robert-Koch-Institut (RKI) an den Corona-Infektionszahlen innerhalb einer Woche (21. KW auf 22. KW) von 3,7% auf 6,2% angestiegen.

Keine Verdoppelung

Das klingt nach einer Beinahe-Verdoppelung – ist es aber bei weitem nicht. Denn im gleichen Zeitraum gingen die absoluten Fallzahlen drastisch von 20.724 auf 14.059 zurück. Somit gibt es einen faktischen Anstieg um 105 Delta-Infektionen von 767 auf 872 Fälle.

Fazit: Eigentlich könnte mit Bezug auf die Delta-Varinate Entwarnung gegeben werden. Aber das scheint derzeit nicht ins Konzept der Politik und mancher Medien zu passen. Ein Motiv: Würden die Corona-Maßnahmen jetzt deutlich zurückgefahren, könnte möglicherweise auch die ausufernde Finanzpolitik der Bundesregierung in Zweifel gezogen werden.

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