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Angriffslustig, aber mit schwieriger Ausgangslage

Bayerns Grüne wollen schwarz-grüne Koalition

Katharina Schulze und Ludwig Hartmann, nominiertes Spitzen-Team zur Landtagswahl 2023. © Sonja Herpich / BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bayern
Im Oktober sind die Bayern dazu aufgerufen einen neuen Landtag zu wählen. Die bayerischen Grünen haben sich zum Ziel gesetzt, einen Regierungswechsel einzuleiten. Doch die Ausgangslage könnte kaum ungünstiger sein.
Die Grünen in Bayern werden es absehbar nicht schaffen, Markus Söder (CSU) nach den Landtagswahlen in Bayern (08.10.) in eine schwarz-grüne Koalition zu zwingen. Das aber ist das Ziel, das die Landespartei auf ihrem Parteitag in Erlangen formulierte. Das Kalkül ist, dass das "Team Bayern" um Spitzenkandidatin Katharina Schulze und Co-Kandidat Ludwig Hartmann so viel Dynamik entfacht, dass es am Ende rein rechnerisch zu keiner anderen Koalition kommen kann.

Diese grüne Zielstellung läuft gegen den Trend. Im konservativ geprägten Bayern ist es ohnehin schwer, die Wähler für eine sozial-ökologische Programmatik zu begeistern. Dem konservativ-bürgerlichen Lager spielt auch die schlechte Performance der Ampel in Berlin in die Karten. Stand heute kann Markus Söder seine Wunschkoalition aus CSU und Freien Wählern rechnerisch fortsetzen. Die Grünen kommen in Umfragen aktuell auf 16%, die CSU auf 40% und die Freien Wähler auf 11%. Die Grünen haben noch 139 Tage Zeit, um diesen Trend zu drehen. 

Fazit: Die Grünen geben sich angriffslustig und wollen in Bayern mitregieren. Dass sie es schaffen werden, glauben FUCHSBRIEFE aktuell noch nicht.
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