Drohnenangriff offenbart Sicherheitslücken
Wer hinter dem Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig/Halle steckt, ist noch unklar. Vieles deutet auf Russland hin, das mit einem hybriden Angriff, wie es Bundesinnenmister Alexander Dobrindt bezeichnet, eine ukrainische Antonov in die Luft sprengen wollte. Aber auch ein von Kiew selbst initiierter Scheinanschlag ist vorstellbar, wenn man an den Sabotageakt gegen die Nord-Stream-Pipeline im Jahr 2022 denkt. Die Ukraine würde so die Reihen zur Unterstützung des Krieges mit Russland schließen. Dagegen spricht allerdings, dass auch ein DHL-Frachtflieger wohl von einer Drohne, offenbar gleicher Bauart wie sie Moskau im Krieg einsetzt, nach dem Start getroffen wurde und Notlanden musste.