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Drohnenangriff auf Flughafen Leipzig/Halle

Drohnenangriff offenbart Sicherheitslücken

der Drohnenangriff auf dem Flughafen Leipzig/Halle wirft die Frage nach Sicherheitslücken an strategisch wichtigen Logistikknoten in Deutschland auf. Die Bundesregierung muss darauf Antworten geben, wie sie solche Vorfälle in Zukunft verhindern will.

Wer hinter dem Drohnenangriff  auf dem Flughafen Leipzig/Halle steckt, ist noch unklar. Vieles deutet auf Russland hin, das mit einem hybriden Angriff, wie es Bundesinnenmister Alexander Dobrindt bezeichnet, eine ukrainische Antonov in die Luft sprengen wollte. Aber auch ein von Kiew selbst initiierter Scheinanschlag ist vorstellbar, wenn man an den Sabotageakt gegen die Nord-Stream-Pipeline im Jahr 2022 denkt. Die Ukraine würde so die Reihen zur Unterstützung des Krieges mit Russland schließen. Dagegen spricht allerdings, dass auch ein DHL-Frachtflieger wohl von einer Drohne, offenbar gleicher Bauart wie sie Moskau im Krieg einsetzt, nach dem Start getroffen wurde und Notlanden musste.

Bis die Bundesstaatsanwaltschaft den Vorfall aufklärt, wird noch einige Zeit verstreichen. Solange geht das Rätselraten weiter. Doch schon jetzt erfordert der Vorfall politische Konsequenzen. Leipzig ist mit dem DHL-Hub ein bedeutender europäischer Logistikknoten. Die Nato nutzt den Airport als Drehscheibe für Waffenlieferungen und die ukrainischen Antonovs liefern Kiew Nachschub für den Krieg. Das alles muss geschützt sein. Auf die Frage, warum das nicht klappte und so große Sicherheitslücken bestehen, sollte deshalb der Nationale Sicherheitsrat eine Antwort geben. Auch wenn Kanzler Merz und Verteidigungsmister Boris Pistorius dafür ihren Urlaub abrechen müssen.

Fazit: Der Drohnenangriff auf den Flughafen in Leipzig/Halle offenbart große Sicherheitslücken. Wie es dazu kommt und was dagegen getan werden muss der Nationale Sicherheitsrat beantworten.
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