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Drogen-Drehscheibe Hamburg rotiert schneller

Faesers Anti-Koks-Allianz scheitert

Die Geschäfte im Hamburger Hafen florieren - auch die mit Drogen. Das zeigen die jüngsten Zahlen des Hamburger Senats. Politik und Ermittler versuchen nun, mit Aufklärungskampagnen gegenzusteuern. Die Anti-Drogen-Kooperation von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) mit südamerikanischen Ländern scheint aber zu floppen.
Die jüngsten Zahlen zu Drogenfunden im Hamburger Hafen bestätigen eindrucksvoll, dass Deutschland zur Drehscheibe für den europäischen Drogenhandel wird (FB vom 26.02.). Die Menge des in Hamburg sichergestellten Kokains hat sich in den vergangenen fünf Jahren verdreifacht. Allein im vorigen Jahr stellten Polizei und Zoll 33,9 Tonnen allein von Kokain sicher. 

Die sichergestellten Mengen sind nur ein Teilerfolg, denn sie sind nur die Spitze des "Schneeberges", der über Hamburg auf den europäischen Markt gelangt. Ein Insider schätzt, dass die Funde durch die Ermittler den noch schneller steigenden Importmengen nur "hinterherklettern". Es ist von einem massiven Druck bei der Kokainzufuhr aus den südamerikanischen Produktions- und Transitländern auszugehen, heißt es in der Antwort des Hamburger Senats auf eine Anfrage der CDU. 

Fazit: Deutschland wird wie befürchtet zu einer schneller rotierenden Drogen-Drehscheibe für den europäischen Markt. Es wäre ein (gutes) Wunder, wenn die deutsche Politik und die Ermittler gegen die internationale Organisierte Kriminalität erfolgreich wären. Auch vor dem Hintergrund war die Legalisierung der Einstiegsdroge Cannabis ein falsches Signal.

Hinweis: Apropos Cannabis-Legalisierung - die ersten 125 Personen, die wegen Cannabis-Vergehen bisher in Haft saßen, wurden nach der rückwirkenden Strafbefreiung nach der Cannabis-Legalisierung aus der Haft entlassen.

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