Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2083
Unterschiedliche Inflationsraten spalten Deutschland

Höhere Inflation in Ostdeutschland

© Jürgen Fälchle / Fotolia
Dauerhaft erhöhte Teuerungsraten lassen die Unzufriedenheit mit der Poltiik wachsen. Deshalb sollte ein genauer Blick auf die Infaltion in Ostdeutschland geworfen werden. Sie ist seit 2023 deutlich höher als in Gesamtdeutschland. Das bedeutet einen höheren Reallohnverlust im Osten, als im Westen.

Seit 2023 ist die Inflation in Ostdeutschland höher als im Rest Deutschlands. In Sachsen lag die Inflationsrate 2023 bei 6,6% und 2024 bei 2,9%, höher als der bundesweite Schnitt von 5,9% bzw. 2,2%. Auch andere ostdeutsche Flächenländer (ohne Berlin) verzeichnen ähnliche Erhöhungen. Bis Ende 2022 entwickelten sich die Inflationsraten parallel. Seit Mitte 2023 ist die Inflation im Osten höher. Diese höhere Inflation belastet die Einwohner mit stärkeren Reallohnverlusten als im Westen.

Energiekosten sind die Haupttreiber der Inflation im Osten. Strom, Gas und Fernwärme verzeichneten stärkere Preisanstiege als im Westen. 2024 sanken die Strompreise in Deutschland, stagnierten jedoch im Osten. Die Gaspreise stiegen im Osten weiter an, während sie bundesweit sanken. Fernwärme wurde 2023 billiger, erhöhte aber 2024 die Inflation durch Preiserhöhungen. Das Ifo-Institut erklärt, dass es noch keine genaue Erklärung für den Unterschied gibt. Vermutlich spielen Entkopplungskosten von Russland und Nachholeffekte bei den Energiekosten eine Rolle. Das Ifo-Institut erwartet, dass sich die Inflationsraten im Osten erst 2026 angleichen.

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • TOPS 2026 – Länderblick Liechtenstein

Kompakte Auswahl, kompromisslose Klasse: Private Banking in Liechtenstein

Erstellt mit Canva
Liechtenstein setzt Maßstäbe im Private Banking: Alle drei bewerteten Institute zählen zu den besten zehn im Gesamtranking des TOPS 2026-Tests. Exzellenz ist hier kein Zufall, sondern Standard – von Beratung über Anlagekonzepte bis zur Transparenz überzeugen die Anbieter mit durchgehend hoher Qualität. Wer auf Stabilität, Diskretion und erstklassige Strukturen Wert legt, trifft im Fürstentum eine kluge Wahl.
  • Fuchs plus
  • Weizenpreis stabilisiert sich: Aufwärtstrend trotz Wetter- und Logistikproblemen in Sicht

Volatile Weizenmärkte: Einflussfaktoren und Preistrends 2023

© Elenathewise / fotolia.com
Der Weizenpreis könnte vor einem neuen Aufwärtstrend stehen, nachdem er seit Jahresbeginn von 500 auf über 540 US-Cent je Scheffel gestiegen ist. Extreme Kälte in Russland beeinträchtigt die Winterweizenproduktion, während logistische Probleme den Export verzögern. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach proteinreichem Weizen stabil. Auch in Europa zeigt sich der Weizenmarkt volatil, beeinflusst durch Währungsschwankungen.
  • Wochenbericht zu Projekt V in KW 6: Welche Vermögensverwalter reüssieren?

Deutliche Gewinner, klare Verlierer – und das Benchmarkdepot als Messlatte

Illustriert mit Canva und ChatGPT
In Kalenderwoche 6 zeigt sich im Projekt 5 (vermögensverwaltende Fonds) ein vielschichtiges Bild: Viele Vermögensverwalter übertreffen das Benchmarkdepot deutlich, während andere spürbare Rückschläge hinnehmen müssen. Da keinerlei Handelsaktivitäten stattfanden, spiegeln sämtliche Ergebnisse ausschließlich die Marktbewegungen wider. Die Analyse ordnet die Gewinner, Verlierer und Trends klar ein.
Zum Seitenanfang