Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
4566
Amerika rutscht in der Beliebtheit deutscher Auswanderer ab

Immer mehr US-Amerikaner wandern aus

Das Auswanderungsland USA wird bei den Deutschen immer unbeliebter. Gleichzeitig steigt die Beliebtheit Deutschlands bei US-Abwanderern. Kann ein neuer Präsident daran etwas ändern?
Die USA werden als Auswanderungsziel für Deutsche unbeliebter. Im Gegensatz dazu steigt der Zuzug von US-Amerikanern nach Deutschland. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes hervor. Im Jahr 2019 zogen demzufolge lediglich 9.782 Deutsche in die USA. 2014 waren es noch 14.240. Im Jahr 2016 ist in der Kurve tatsächlich ein "Trump-Knick" erkennbar. Die Zahl der deutschen US-Einwanderer ging von 12.781 auf 10.585 zurück. 

Auf der anderen Seite zieht es immer mehr US-Amerikaner nach Deutschland (19.186 in 2019). Seit 2017 sind es im Saldo mehr US-Zuzüge als deutsche US-Fortzüge. Auch die US-Einbürgerungen in Deutschland steigen. 2019 erhielten 1.205 Amerikaner einen deutschen Pass. Im Jahr 2000 waren es gerade mal 165. Dieser Anstieg wird ebenfalls mit der Wahl Donald Trumps in Verbindung gebracht. 

Fazit: Ein gespaltenes Amerika, ein polternder Präsident und eine ungewisse Zukunft - diese Gründe führten dazu, dass seit 2017 mehr US-Amerikaner nach Deutschland einwandern als umgekehrt. Ob Joe Biden daran etwas ändern wird, bleibt abzuwarten.

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • Tauwetter nach sechs Jahren Eiszeit

Australien und China wollen wieder miteinander sprechen

Südsee-Atoll. © senaiaksoy / Getty Images / iStock
Den G20-Gipfel wird Australiens Premierminister auch zu offiziellen Gesprächen mit Chinas Präsidenten nutzen. Das ist auch ein Signal an eine dritte Partei, die in der Region um Einfluss buhlt.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit der Finanzoo GmbH

Anglogold taktisch reduzieren

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ging gut auf. Wir hatten dazu auf Anglogold gesetzt, die auf Basis der automatischen Bilanzanalyse von Finanzoo fundamental unterbewertet waren. Das hat gut funktioniert. Jetzt sendet die Software aber ein anderes Signal.
  • Inhalte, Angebote und Diskussionen

Verlag Fuchsbriefe jetzt auch bei LinkedIn

Icon von LinkedIn auf dem Bildschirm eines Smartphones. © scyther5 / Getty Images / iStock
Mit unserer erweiterten Social Media Präsenz erreichen Sie die FUCHSBRIEFE jetzt auch bei LinkedIn.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Bank of Canada deutet weitere Drosselung des Zinstempos an

Tauben-Töne aus Ottawa

© metrokom / iStock / Thinkstock
Die Inflation ist noch nicht auf "Wunsch-Niveau". Dennoch deutet Kanadas Notenbankchef eine Drosselung des Zinserhöhungstempos an. Das hat Auswirkungen auf die Währungskurse und eröffnet weitere interessante Anlageperspektiven in Kanada.
  • Fuchs plus
  • Euro-Geldhüter laufen der Entwicklung hinterher

EZB laviert sich in die Stagflation

Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main. © Bernd Wittelsbach / iStock
Die EZB sucht den richtigen geldpolitischen Pfad in der aktuellen Krise. Ihr Problem ist, dass sie extrem politisiert ist und darum der realen Entwicklung hinterher läuft. Das führt zu einem Lavieren in der Geldpolitik, das dauerhaft sehr teuer wird.
  • Fuchs plus
  • Wird das "Weiße Gold" bald wieder günstiger?

Zuckerpreis bekommt Gegenwind

Zuckersorten. © Printemps - Fotolia
Der Zuckerpreis springt wild auf und ab. Nach kräftigen Kursgewinnen geht es nun wieder zügig abwärts. Ist das eine Kaufgelegenheit oder lohnt es sich, auf weiter fallende Preise zu setzen?
Zum Seitenanfang