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ZIM am Ende: Mittelstands-Innovationen stehen auf der Warteliste

Kein Geld mehr für das Erfolgsprogramm ZIM

Die Bundesregierung setzt auf Innovationsförderung, doch dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fehlen die Mittel. FUCHSBRIEFE haben im Wirtschaftsministerium nachgefragt, wann wieder Gelder fließen werden.

Innovationsförderung ist ein Schwerpunkt der Bundesregierung, doch dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist das Geld ausgegangen. Darum wurde das sehr erfolgreiche Programm kurzerhand eingestellt. „Über die Wiederaufnahme der Antragsannahme wird in Abhängigkeit von den im Bundeshaushalt zur Verfügung stehenden Haushaltsmitteln entschieden.“ Das erklärt eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums auf Anfrage von FUCHSBRIEFE. Das heißt: Frühestens 2027 besteht die Chance darauf, dass es frisches Geld für das Programm gibt. 

Der DIHK hat den Antragsstopp für das Programm bedauert, weil es „eines der erfolgreichsten Innovationsförderprogramme des Bundes für den Mittelstand“ ist. Das Programm wurde 2008 eingeführt. Es förderte Forschungs- und Entwicklungsprojekte von KMU, Forschungskooperationen mit mehreren Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Machbarkeitsstudien für FuE-Projekte und die Markteinführung von Neuentwicklungen. 

Fazit: Die angespannte Haushaltslage und politische Priorisierung er Ausgaben schlägt voll auf die KMU-Förderprogramme des Bundes durch. Das erfolgreiche ZIM könnte dauerhaft eingestellt sein.
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