Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
3761
Inhaltsleeres Interview

Merzens peinliche Anbiederung

Der Sauerländer Friedrich Merz will im Dezember Annegret-Kramp Karrenbauer im Parteivorsitz und im September 2021 Angela Merkel als Kanzler nachfolgen. Um sein Ziel zu erreichen, ist er sich auch für eine Peinlichkeit nicht zu schade.

Friedrich Merz ist auf Schmusekurs mit der Partei. Seine Ecken und Kanten hat der Sauerländer im Rennen um Parteivorsitz und Kanzleramt abgeschliffen. Sein neues Motto: Ich mache nicht alles anders, aber vieles (noch) besser als die Angela.

Mit Kritik an der Kanzlerin hält er sich deutlich zurück. Auch seinen schärfsten Konkurrenten um den Parteivorsitz, den angeschlagenen NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet, schont er.

Peinliche Anbiederung

Geradezu peinlich wirkt seine Anbiederung an den linken Flügel und die Mitte der Partei. Merz betont nicht nur, dass auch er Schwarz-Grün kann. Er trägt zum Interview mit dem Spiegel einen peinlich grünen Anzug als Botschaft.

Inhaltlich hat Merz dagegen wenig zu sagen. Er will geschmeidig bleiben für alles, was da kommt. Nur eins ist sicher: Dass die CDU in der nächsten Legislaturperiode eine größere Rentenreform angehen wird.


Was Merz da praktiziert ist der erfolgreiche Politikstil von Kohl und Merkel. Aber kein Angebot mehr an den konservativen Parteiflügel.

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • DraftKings Corp.

Vom Wettgeschäft profitieren

© Draft Kings
Das Geschäft mit Sportwetten läuft in den USA rund. Die WM könnte jetzt dort Fußballwetten voranbringen.
  • Fuchs plus
  • Adidas AG

Profiteur der WM 2026 in Nordamerika

Adidas zählt zu den Sponsoren der Fußball-WM 2026. Dies bietet dem Sportartikelhersteller die Chance, sein Geschäft auf dem wichtigen US-Markt auszubauen.
Zum Seitenanfang