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Corona-Pandemie tritt in neues Stadium ein

Pragmatismus ist gefragt

Corona-Pandemie tritt in neues Stadium ein. Copyright: Pexels
Trotz steigender Inzidenzzahlen beenden viele Länder jetzt die Pandemiezeit und fahren die Maßnahmen zurück. In den Ländern, die früh mit Impfungen begannen, sind bei Infektionen und Erkrankungen kaum noch Unterschiede zwischen Geimpften und Ungeimpften feststellbar. Die Diskriminierung der Ungeimpften ist daher nicht zu rechtfertigen.

Die Coronapandemie tritt in ein neues Stadium ein. Internationale Erfahrungen zeigen, dass die Mutationen zwar ansteckender, aber auch ungefährlicher werden. In den Ländern, die früh mit Impfungen begannen, sind bei Infektionen und Erkrankungen kaum noch Unterschiede zwischen Geimpften und Ungeimpften feststellbar. Länder wie Großbritannien, Dänemark, Norwegen, Island und Schweden beenden daher jetzt die Pandemiezeit – trotz steigender Inzidenzzahlen.

Wirkung der Impfung nimmt ab

Anderseits sind die Impfungen weit weniger wirksam als versprochen. Obwohl der Großteil der Bevölkerung etwa in Großbritannien, Gibraltar, Hawaii, Island, Israel geimpft ist, werden Rekordzahlen an Infizierten diagnostiziert. Spanien zählt zu den europäischen Spitzenreitern bei den Impfungen (70%). Das Land ist aber auch weiterhin Spitzenreiter bei den Infektionen.

Schon nach wenigen Monaten bietet die Impfung offenbar keinen Schutz vor Infektion. Sie verhindert auch nicht die Weitergabe des Virus. Jedoch schützen Impfungen vor schweren Erkrankungen und Tod. Dennoch ist die Diskriminierung der Umgeimpften nicht zu rechtfertigen.

Auffrischungsimpfung nur für Risikogruppen sinnvoll

Die Durchimpfung der gesamten Bevölkerung ist unnötig. Denn unter 60-jährige haben ohnehin nur ein geringes Risiko für schwere Erkrankungsverläufe. Und die Impfung schützt nicht vor Ansteckung und Infektiosität. Genesene sind andauernder immun als Geimpfte. Die Politik wird die Herdenimmunität durch Impfungen nie erreichen, allein schon weil die Wirkung zu schnell verpufft.

Schulen können offen bleiben

Eine Studie der Ludwig-Maximilian Universität zeigt, dass „das Ausbruchsgeschehen an Schulen im Vergleich zu anderen Infektionsumfeldern eher gering ist“. Infektionen in Schulen machen nur 2% aller festgestellten Infektionsherde aus.

Da die Nebenwirkungen bei Kindern mit einem noch fragilen Immunsystem gefährlich sind, zudem Kinder kaum erkranken und äußerst selten Long Covid entwickeln, sollte der Präsenzunterricht auch ohne Tests möglich sein. Die häufigsten Infektionen passieren übrigens im Haushalt.

Fazit: Da die Impfungen rasch an Wirkung verlieren, ist das Ziel der Herdenimmunität (85% der Bevölkerung) unerreichbar. Nun ist Pragmatismus gefragt. Rückkehr zur Normalität auch ohne Durchimpfung ist möglich, weil die Impfung immerhin schwere Krankheitsverläufe verhindert.

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