Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2758
Wirtschaftsministerium mit gutem Verfahren zum Bürokratieabbau

Praxis-Checks beziehen Unternehmen mit ein

© yangphoto / Getty Images / iStock
Ein Silberstreif am Horizont: Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein neues Verfahren zum Bürokratie-Abbau angewendet. Es war damit sehr erfolgreich. Nun soll es in weiteren Bereichen genutzt werden. Wenn andere Ministerien mitziehen, könnte das die Unternehmen wesentlich entlasten.

Das Wirtschaftsministerium (BMWK) hat erfolgreich ein effektives Verfahren in Gang gesetzt, um Bürokratie abzubauen. Zuerst wurde es für die Genehmigung von Solaranlagen genutzt. Dazu wurde 2022 mit Vertretern von Handelsunternehmen untersucht, wie Investitionsentscheidungen für eine Solaranlage ablaufen. Dazu wurden auch Solarexperten aus Unternehmen, Verbänden und Energieagenturen befragt. Der Solarverband BSW lobt das Verfahren als effektiv.

50 bürokratische Hemmnisse in einem Verfahren entdeckt

Insgesamt wurden 50 Hindernisse allein in diesem Verfahren für Solar-Investitionen gefunden. In kleinere Änderungen des EEG 2022, im überarbeiteten EEG 2023 und im Solarpaket 1 vom August 2023 wurden erste Hemmnisse beseitigt. Weitere Gesetzesänderungen sollen folgen.

Nun soll das Verfahren zur Vereinfachung der Prozesse beim Ausbau von Wind an Land, bei Unternehmensgründungen und bei Nachhaltigkeitsberichtspflichten genutzt werden. Wenn es für weitere Bereiche und anderen Ministerien genutzt wird, kann es zu einem gut funktionierendem Instrument für den dringend nötigen Bürokratieabbau werden.

Fazit. Das Praxis-Check-Verfahren des BMWK ist derzeit ein Hoffnungsschimmer mit Blick auf den Bürokratieabbau. Es muss aber noch viel breiter angewendet werden, um den Standort Deutschland wieder schneller zu machen.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2026: Die Weberbank Actiengesellschaft in der Ausschreibung

3 Millionen Euro unter Verantwortung: Der Anlagevorschlag der Weberbank im Detail

Illustriert mit Microsoft Copilot
Wie lässt sich ein Stiftungsvermögen sichern, ohne sich von den eigenen Überzeugungen zu entfernen? Der Anlagevorschlag der Weberbank für die urgewald Stiftung ist ein Lehrstück darüber, wie finanzielle Vernunft, regulatorische Präzision und glaubwürdige Nachhaltigkeit zusammenspielen können. Ein Konzept, das Zielkonflikte nicht kaschiert, sondern offen austrägt.
  • Fuchs plus
  • Mietrechtsreform: Welche Änderungen sind für Vermieter geplant?

Strengere Regeln für Vermieter

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) plant strengere Vermietungsregeln. Ein neuer Gesetzentwurf sieht diverse Regelungen vor, die Eigentümer kennen sollten.
  • Fuchs plus
  • Stiftungsvermögen 2026: Die LGT in der Ausschreibung

Der Anlagevorschlag der LGT Bank für die urgewald Stiftung

Illustriert mit ChatGPT
Was passiert, wenn eine der kritischsten Stiftungen Deutschlands auf eine der traditionsreichsten Privatbanken Europas trifft? Die LGT Bank, vollständig im Besitz des Fürstenhauses von Liechtenstein, legt der urgewald Stiftung ein Anlagekonzept vor, das langfristigen Vermögenserhalt, ordentliche Ausschüttungen und hohe Nachhaltigkeitsstandards miteinander verbinden will. Der Vorschlag ist transparent, tief durchdacht – und stellt die Stiftung zugleich vor grundlegende Entscheidungen.
Zum Seitenanfang