Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2246
Die Qual der (Brief)Wahl

Werden die Ergebnisse bei den Landtagswahlen verzerrt?

Verzerrt die Briefwahl das Wahlergebnis? Copyright: Pixabay
Per Brief zu wählen ist bequem. Aber oft nicht aktuell. Manchmal passieren gravierende Ereignisse, die das Wahlverhalten beeinflussen können, erst kurz vor dem Wahltag. Wie derzeit im Vorfeld der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz.

Die „Maskenaffäre“ in den Unionsparteien bringt erneut die Diskussion um die Briefwahl in Gang. Denn sie könnte in einem signifikanten Ausmaß das Wahlergebnis verzerren. Durch die hohen Pandemieauflagen allerorten haben sich deutlich mehr Wähler als üblich in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entschlossen, ihre Stimme per Brief statt im Wahllokal vor Ort abzugeben.

Damit fällt für einen erklecklichen Teil der Wähler der eigentliche Wahltag auseinander – und somit auch ihr Informationsstand. Aus Gesprächen mit Unternehmern aus der Region, die per Brief gewählt haben, wissen wir, dass sie aufgrund der Korruptionsaffäre bei CDU/CSU am kommenden Sonntag ihre Stimmen anders verteilt hätten. 

Gewählt ist gewählt

Zurückziehen und erneuern kann man seine Briefwahlstimme aber nicht. Bis morgen Abend 18 Uhr ist in BW die Abgabe der Stimme per Brief möglich. Oder man wirft den Wahlumschlag direkt am Wahllokal ein. Das geht noch am Wahltag bis 18 Uhr.

Das "Problem" ist: Die meisten Wähler geben den Briefwahlschein schon deutlich früher ab. Eine bessere Alternative wäre hier die Möglichkeit zur digitalen Stimmabgabe. Wir haben darüber in FUCHSBRIEFE bereits berichtet. Auch die Wahl zum CDU-Vorsitz verlief auf diese Weise – reibungslos. Sie musste aus formalen Gründen noch einmal per Briefwahl nachträglich bestätigt werden. Nötig ist das eigentlich nicht mehr.

Fazit: Es wird Zeit, dass sich Deutschland auch mit diesem Kapitel der Digitalisierung mit mehr Nachdruck beschäftigt.

Hier: FUCHSBRIEFE abonnieren

Meist gelesene Artikel
  • Fuchs plus
  • DIHK lädt zur Diskussion ein

Investitionsschutz für den Ukraine-Aufbau

Ukraine. © Harvepino / Getty Images / iStock
Noch tobt der Ukraine-Krieg, aber bereits jetzt gibt es Überlegungen, wie die Ukraine wieder aufgebaut werden kann. Für Unternehmen eine relevante Frage: Wie lassen sich Risiken abmildern? Um diese Fragen zu klären, lädt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) Ende Januar zum Gespräch ein.
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Moskau fragt in Stockholm nach Ermittlungsergebnissen

Schweden schweigt zu Anschlag auf Nord Stream

(c) picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jens Büttner
Was geschah bei der Sprengung von Nord Stream 2 und wer ist dafür verantwortlich? Diese Frage beschäftigt noch immer viele Menschen und auch den russischen Generalstaatsanwalt. Der hatte jetzt erneut eine Anfrage an die schwedischen Ermittlungsbehörden gestellt. Doch die ignorieren die Anfrage wiederholt. Eine Antwort an Moskau würde Schweden massiv gefährden.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • In Kooperation mit Finanzoo

Anglogold verkaufen

Übereinandergestapelte Goldbarren. © Filograph / Getty Images / iStock
Unsere Spekulation auf einen steilen Anstieg der Gold-Aktien ist sogar noch weiter gelaufen. Die automatische Bilanzanalyse von Finanzoo zeigt nun aber an, dass die Aktie fundamental in die Überbewertung hineinläuft. Wir realisieren unseren Gewinn.
  • Fuchs plus
  • Strompreise werden 2023 stark steigen

Zweiter Energiepreis-Schock für deutsche Unternehmen

Stromzähler Close-Up © ghazii / stock.adobe.com
Die Strompreise für Unternehmen werden in diesem Jahr stark steigen. Denn es laufen bremsende Sonderfaktoren aus und viele Unternehmen müssen ihre Verträge verlängern. Das wird die Kosten in einigen Branchen erheblich anheben. FUCHSBRIEFE haben sich eine tiefe Analyse der Allianz angesehen und zeigen die Folgen für Unternehmen und den Standort Deutschland auf.
  • Fuchs plus
  • Weniger als die Hälfte der Unternehmen nutzen die Forschungsförderung

Nutzen Sie die attraktive Forschungszulage

Stapel aus Euro-Münzen © weyo / Fotolia
Die Forschungszulage kann seit Anfang 2020 beantragt werden. Damit können forschende Unternehmen einen Teil ihrer Forschungsausgaben als Förderung erhalten.
Zum Seitenanfang