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Brüssel könnte bald Milliarden an Ungarn überweisen

Budapest hofft auf Kapital-Freigabe

Die Freigabe eingefrorener EU-Gelder für Ungarn rückt in den Fokus. Rund 22 Milliarden Euro könnten nun wieder nach Ungarn fließen und Investitionen in mehreren Schlüsselbranchen ankurbeln.

Für Ungarn rückt die Freigabe der eingefrorenen EU-Gelder näher (FB vom 13.04.). Das hören wir aus Brüssel. Ein erster Teil der 22 Mrd. Euro könnte schon bald überwiesen werden. Die Gelder waren unter der Regierung von Viktor Orbán wegen Konflikten mit Brüssel über Rechtsstaatlichkeit und Governance eingefroren worden.  

Für die ungarische Wirtschaft könnte dies kurzfristig einen starken Investitionsimpuls auslösen. Ein erheblicher Teil davon ist für Infrastruktur, Regionalentwicklung, Digitalisierung und Energietransformation vorgesehen. Am wahrscheinlichsten profitieren Bau und Infrastruktur. EU-Gelder fließen traditionell stark in Verkehrsprojekte, öffentliche Gebäude, kommunale Modernisierung und regionale Entwicklung. Das birgt Chancen für Bauunternehmen, Baustoffhersteller, Ingenieurdienstleister und technische Zulieferer. Auch Energie und Industrie dürften profitieren. Investitionen in Netze, Energieeffizienz, Speichertechnologien und industrielle Modernisierung passen sowohl zu europäischen Förderprioritäten als auch zu Ungarns wirtschaftlichem Bedarf.

Fazit: Der Wahlsieg von Magyar könnte für Ungarn zum wirtschaftlichen Wendepunkt werden. Werden die EU-Mittel freigegeben, wird Ungarn in den kommenden Jahren wieder deutlich attraktiver für Investitionen.
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