CBAM: EU bittet Unternehmen um Feedback
Die EU-Kommission hat eine öffentliche Konsultation zum Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) gestartet. Bis zum 26. August können Unternehmen an der Umfrage zum CBAM teilnehmen. Im Fokus stehen geplante Vereinfachungen, insbesondere für kleinere Importeure. Ziel ist es, die Berichtspflichten für Emissionen entlang internationaler Lieferketten praktikabler zu gestalten, ohne das klimapolitische Ziel des Instruments aufzuweichen.
Chance für Unternehmen mitzubestimmen
Konkret geht es unter anderem um die Einführung einer sogenannten de-minimis-Schwelle. Damit könnten Unternehmen, die weniger als 50 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Jahr importieren, von der Berichtspflicht befreit werden. Auch alternative Bewertungsansätze der Emissionen und eine Anpassung des Meldeverfahrens werden diskutiert. Für Unternehmen mit komplexen Lieferketten und wenig Zugriff auf Primärdaten könnten diese Änderungen spürbare Erleichterungen bringen, sofern sie in der finalen Verordnung berücksichtigt werden.
Die EU will mit dieser Konsultation vor allem die Umsetzbarkeit in der betrieblichen Praxis verbessern. Unternehmen haben die Chance, ihre Erfahrungen, Kritik und konkreten Verbesserungsvorschläge direkt einzubringen. Die Teilnahme erfolgt über das offizielle Portal der EU-Kommission.
Fazit: Die EU-Konsultation zum CBAM ist eine Chance für Unternehmen, Einfluss auf die Ausgestaltung eines komplexen Regelwerks zu nehmen. Eine Anpassung des Regelwerkes könnte vor allem Mittelständlern helfen.
Hinweis: Hier geht es zum Feedback-Formular: https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/cbam-public-consultation-extension-cbam-downstream-products-2025-07-02_en
Hier geht es zum Feedback an die EU: https://taxation-customs.ec.europa.eu/news/cbam-public-consultation-extension-cbam-downstream-products-2025-07-02_en