Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1843
Politik | Ausland

Erst Merkel, dann Putin

Merkel und Putin besuchen Ungarn. Es geht darum, das Land auf der jeweiligen Linie zu halten.
Bundeskanzlerin Angela Merkel wird Anfang Februar in Budapest Viktor Orban ins Gewissen reden. Der konservative ungarische Ministerpräsident soll bei den Sanktionen gegenüber Russland wieder auf Linie gebracht werden. 14 Tage später kommt Wladimir Putin an die Donau. Er wird Orban vom Gegenteil überzeugen wollen. Merkel soll eine Lockerung der EU-Sperren im Gepäck haben. Die EU hatte einige Regionalfonds eingefroren, nachdem Orban die Sanktionen als „Schuss ins Knie“ abgelehnt hatte. Die USA verhängte Einreiseverbote gegen ungarische Offizielle, Norwegen sperrte seine Staatsfonds. Dazu kommt die brisante Lage nach der Schweizer Frankenentscheidung, die Tausende von Immobilienbesitzern und die Banken hart treffen. Von Ungarns Ministerpräsidenten wird Merkel verlangen, keine enteignungsähnlichen Maßnahmen gegenüber deutschen Unternehmen zu ergreifen. Außerdem soll es keine zusätzlichen Auflagen oder Sondersteuern für die deutschen (und übrige EU-)Unternehmen geben. Von Putin werden keine Geschenke erwartet. Der russische Präsident hatte Orban den Bau eines Atomkraftwerks zugesagt, zusammen mit einer Kreditfinanzierung in Höhe von 10 Mrd. Euro. Befürchtet wird, dass der klamme Kreml-Chef die Kreditzusage nun nicht mehr ganz halten kann. Orban wird nun entscheiden müssen, welches Angebot ihm mehr liegt. Der Ungar gilt als gewiefter Pokerspieler.

Fazit: Merkel kann als mächtigste konservative Politikerin in der EU Orban nicht einfach fallen lassen. Gerade in der Russland-Politik will sie Führungsstärke zeigen.

Neueste Artikel
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 32 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS Performance-Projekte: Die Gewinner setzen auf Stabilität

Illustriert mit Microsoft Copilot
Die KW 32 zeichnet ein bemerkenswert konsistentes Bild über alle vier FUCHS Performance-Projekte hinweg. Genève Invest, die Fürst Fugger Privatbank und die Liechtensteinische Landesbank setzen die stärksten Akzente der Woche, während das Benchmarkdepot in Projekt 5 seine Führungsrolle verteidigt. Auffällig ist dabei nicht nur die Rendite. Viele Wochengewinner notieren gleichzeitig auf Höchstständen und weisen kaum aktuelle Rückschläge auf. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 32: Gewinner ohne Aktionismus

Liechtensteinische Landesbank führt das Wochenranking an

Illustriert mit Microsoft Copilot
Die Wochenwertung im Performance-Projekt 9 entwickelt eine eigene Dynamik. Die Liechtensteinische Landesbank erzielt den höchsten Vermögenszuwachs und setzt sich an die Spitze der Wochengewinner. Dahinter folgen DRH Vermögensverwaltung und die Bank für Tirol und Vorarlberg mit ebenfalls beeindruckenden Ergebnissen. Gleichzeitig bleibt das Benchmarkdepot ohne eine einzige dokumentierte Transaktion. Entsteht die beste Performance derzeit durch aktives Handeln oder durch Positionierung?
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII: Wer liefert Rendite ohne Rückschläge?

Genève Invest führt das Wochenranking an, die Verfolger erhöhen den Druck

Illustriert mit Microsoft Copilot
Genève Invest steht im Mittelpunkt dieser Woche. Mit dem höchsten Vermögenszuwachs des Feldes setzt das Haus ein deutliches Zeichen und untermauert zugleich seine führende Position beim Gesamtvermögen. Dahinter rücken die Zürcher Kantonalbank Österreich, Hauck Aufhäuser Lampe und die Landes-Hypothekenbank Steiermark mit bemerkenswerten Wertsteigerungen nach vorn. Doch die spannendere Frage lautet: Entsteht Erfolg derzeit durch mehr Risiko oder durch konsequente Stabilität im Depotmanagement?
Zum Seitenanfang