Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
1625
Konflikte um Verteidigung in der EU

EU hadert mit ihrer neuen Rolle in der Verteidigung

Die EU sucht noch nach ihrer neuen Rolle in der Verteidigung. Noch vor der eigentlichen Ernennung kritisiert der zukünftige Kommissar die Finanzierung. Das Parlament kommt nur langsam damit voran, seine Struktur an die neuen Aufgaben anzupassen.

Noch nicht einmal offiziell ernannt, hat sich der designierte Verteidigungskommissar, der Litauer Andrius Kubilius, für eine Erhöhung seines Haushaltspostens ausgesprochen. 1,5 Mrd. Euro soll das Budget für das Rüstungsindustrieprogramm EDIS 2025 bis 27 betragen. Das Programm bietet Finanzierungsbeihilfen für Investitionen in Rüstungsfabriken. Damit soll die Produktion, besonders von Munition, ausgebaut werden. 

Die Chancen, dass sein Haushalt erhöht wird, stehen gut. Denn die EU ist sich beim Ausbau der Verteidigung einig, wie sonst bei wenigen anderen Themen - von einzelnen Gegenstimmen wie Ungarn abgesehen. Zunächst soll aber ermittelt werden, wie viel mehr in der EU hergestellte Rüstungsgüter in den kommenden Jahren investiert werden muss. Das Budget wird daher wohl erst Ende 2025 bis Mitte 2026 erhöht werden.

Verteidigungsausschuss noch nicht etabliert

Im EU-Parlament kommt die Schaffung eines eigenen Verteidigungsausschusses nicht voran. Erste Vorsitzende des neuen Ausschusses soll Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) werden.  Bisher ist Verteidigung nur ein Unterausschuss des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten (AFET). Mit dem neuen Kommissariat sollte Verteidigung einen eigenen Ausschuss bekommen. Ziel sollte es sein, die Kontrollpflichten des Parlaments gegenüber der EU-Kommission, etwa was die Haushalte angeht, oder die Beteiligung an der Gesetzgebung effektiv und schnell erledigen zu können. Derzeit ringen die EU-Fraktionen darum, wie der Ausschuss gestaltet werden soll. Ob der Verteidigungsausschuss bis zur Befragung des designierten EU-Kommissars durch das EU-Parlament in den kommenden Wochen steht, ist unklar.

Fazit: Die EU findet nur schwer in ihre neue Rolle im Verteidigungssektor. Auch das Parlament kommt nur langsam damit voran, sich neu zu ordnen, um Verteidigungshaushalt und -gesetzgebung effektiv kontrollieren zu können. Eine Budgeterhöhung ist dennoch sehr wahrscheinlich.
Neueste Artikel
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 50: Rendite, Risiko und Handel

Starke Woche für Projekt 9: Mehrheit schlägt die Benchmark – nur eine Bank schwächelt

Erstellt mit Canva
In KW 50 legt die Mehrheit der Banken in Projekt 9 (Stiftungsportfolio) eine bessere Wochenbilanz als das Benchmarkdepot (ID 712) hin. Während die Benchmark beim Drawdown klar verliert, verbuchen mehrere Teilnehmer Vermögenszuwächse. Zudem wird aktiv gehandelt: Besonders Weberbank, BW‑Bank und Deka Vermögensmanagement bewegen große Volumina.
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 50: Performance, Gewinner und Verlierer

So schlugen sich Banken im Performance‑Projekt 8 in KW 50

Erstellt mit Canva
In KW 50 steigt der maximale Drawdown des Benchmarkdepots von 0,27 Prozent auf 1,28 Prozent. Trotz des Rückschlags bleibt der Benchmark das Referenzdepot für Risikokontrolle. Beim Vermögen ergibt sich ein Wochenminus von 10.171,38 €. Handelsaktivitäten gab es keine. Alle Bewegungen resultieren aus Marktpreisen.
  • Wochenbericht zu Projekt VII: Gewinner, Verlierer und Handelsstrategien

Depotentwicklungen, Risiko und Transaktionen im Private‑Banking‑Vergleich

Erstellt mit Canva
In KW 50 zeigt Projekt 7 ein gemischtes Bild: 12 Depots legen zu, 32 verlieren. Das Benchmarkdepot (ID 605) fällt um 8.402,24 € auf 2.250.384,67 € und erhöht den maximalen Drawdown auf 0,84 Prozent. Aktiv gehandelt haben u. a. Deka (ID 576), FRÜH & PARTNER (ID 583), MAIESTAS (ID 587) und Weberbank (ID 606).
Zum Seitenanfang