Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1634
Neue EU-Binnenmarktstrategie: Vereinfachung für Unternehmen

EU plant Erleichterungen im Binnenmarkt

© artjazz / Fotolia
Die EU will mit ihrer Binnenmarktstrategie das Wachstum in Europa anschieben. Die Chancen dafür stehen gut. Denn sie setzt an den richtigen Punkten an.

Die EU hat ihre Binnenmarktstrategie vorgestellt und will die Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessern. Große Erleichterungen soll es beim Entsendegesetz geben. Die temporäre Beschäftigung von Arbeitern in anderen Ländern soll generell vereinfacht werden. Wenn arbeiten in einem anderen EU-Land ausgeführt werden, soll das einfach über ein öffentliches Portal angemeldet werden können. Die genaue Regelung soll allerdings erst 2026 verhandelt werden. Außerdem strebt die EU einheitliche Regeln für eine digitale Unternehmensgründung in den EU-Staaten an. Geplant ist auch, einen europäischen Binnenmarkt für Services zu schaffen. Dazu sollen etwa Bauservices oder Industrieservices einfacher in allen EU-Ländern angeboten werden können. 

Fazit: Über die meisten konkreten Regelungen wird ab kommendem Jahr verhandelt. Ab dem Frühjahr 2027 könnten dann erste Beschlüsse in Kraft treten. Die neuen Regelungen dürften die Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessern.

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 23: Rendite, Risiko und Handel

BTV setzt sich ab

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 9 zeigt sich in Kalenderwoche 23 ein klares Kräfteverhältnis: Nur vier Vermögensverwalter schlagen das Benchmarkdepot, während die Mehrheit zurückbleibt. Gleichzeitig öffnet die schwache Entwicklung des Vergleichsmaßstabs ein seltenes Zeitfenster für aktive Strategien. Doch nur wenige nutzen diese Chance konsequent. Anleger erkennen immer deutlicher: Nicht Stabilität allein entscheidet, sondern die Fähigkeit, in schwierigen Marktphasen gezielt Mehrwert zu schaffen.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VIII in KW 23: Vermögensmanager im Härtetest

Spitzengruppe um Deutsche Oppenheim und BW-Bank enteilt

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Im Performance-Projekt 8 zeigt sich eine klare Zweiteilung: Während einige Vermögensverwalter den Benchmark deutlich übertreffen, bleibt ein großer Teil des Feldes hinter der Referenz zurück. Das Benchmarkdepot (vermögensverwaltende Fonds) liefert stabile Ergebnisse, überzeugt jedoch vor allem durch Kontrolle statt Dynamik. Wer aktuell wirklich Mehrwert liefert, entscheidet sich im Spannungsfeld aus Vermögenswachstum, Risikomanagement und konsequenter Umsetzung der Allokationsstrategie.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt VII in KW 23: Stabile Woche, klare Divergenzen

Berliner Sparkasse setzt Akzent – Volksbank Kraichgau und DRH aktiv, Rest verharrt und schlägt teils dennoch die Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Projekt 7 präsentiert sich in dieser Woche bemerkenswert ruhig – und gerade darin liegt die eigentliche Dynamik. Während mehr als 90 % der Teilnehmer keinerlei Veränderungen vornehmen, nutzt die Berliner Sparkasse gezielt die Zinsbewegung zur Umschichtung. Volksbank Kraichgau und DRH Vermögensverwaltung bleiben punktuell aktiv. Die Vermögen steigen moderat, die Risiken divergieren deutlich. Auffällig ist jedoch: Viele Häuser übertreffen die Benchmark ganz ohne Handelsaktivität. Lesen sie hier.
Zum Seitenanfang