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Neue Schutzmaßnahmen für europäische Industrien geplant

EU verschärft Ton gegenüber China

Die EU-Kommission stuft die Handelsbeziehungen mit China als „nicht nachhaltig“ ein und verschärft den Ton. Nach der Reise von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche werden neue Schutzinstrumente für europäische Industrien diskutiert.
Die EU-Kommission bezeichnet die Handelsbeziehungen mit China inzwischen offen als „nicht nachhaltig“. Nach der Reise von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ist das eine Verschärfung in der Tonlage. Diskutiert werden neue Schutzinstrumente für europäische Industrien, strengere Regeln für Lieferketten sowie zusätzliche Handelsbarrieren in strategischen Branchen wie Chemie, Metalle und Clean Tech. China droht der EU mit Gegenmaßnahmen, falls Brüssel seine Industrie- und Technologieschutzprogramme weiter ausbaut. Besonders im Fokus stehen Telekommunikation, Cybersicherheit und staatliche Förderprogramme. Die Auseinandersetzung entwickelt sich zunehmend von einem Handels- zu einem Technologiesouveränitätskonflikt.
Für Unternehmen bedeutet das mehr Druck zur Diversifizierung von Zulieferern und steigende geopolitische Risiken im China-Geschäft.
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