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Rohstoffpartnerschaften sollen Rohstoffhunger der Elektroindustrie stillen

EU will Nachschub für Elektro-Rohstoffe sichern

Kupferdrähte. Copyright: Pexels
Die Europäische Union hat mit Kanada und der Ukraine Rohstoffpartnerschaften vereinbart. Weitere Länder werden in den nächsten Monaten hinzukommen. Ziel ist es, die Versorgung mit Metallen und anderen Rohstoffen, die für die Energiewende benötigt werden, abzusichern. Denn die Nachfrage wird extrem steigen.

Die EU will den Nachschub für Elektrorohstoffe sichern. Dazu vereinbart sie Rohstoff-Partnerschaften. Im Juni wurde ein Vertrag mit Kanada und im Juli mit der Ukraine unterzeichnet. In der Ukraine gibt es Kupfer, Nickel- und Seltene Erden-Vorkommen. Weitere Abkommen mit Serbien und mit afrikanischen Ländern sind in der Planung. Die Abkommen vereinfachen Handel und Investitionen zwischen den Partnerländern. Das vereinfacht auch die Erschließung neuer Minen.

Extremer Nachfrageanstieg für viele Metalle durch die Energiewende

Hintergrund der Rohstoff-Partnerschaften ist der steigende Bedarf an Rohstoffen für die Elektroindustrie durch die Energiewende. Der Bedarf an vielen Metallen wird bis 2040 auf ein Vielfaches steigen, wie eine aktuelle Studie der BGR, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, zeigt. Am stärksten wird die Energiewende den Bedarf an Lithium antreiben, der um das 75.000-Fache von derzeit 7,5t auf etwa 560.000t ansteigt. Auch bei Iridium, Lanthan und Yttrium steigt der Bedarf um mehr als das Tausendfache. Starkes Nachfrage-Wachstum gibt es auch bei Vanadium (auf das 200-Fache), Graphit (46-fache), Kobalt (10-fache) und weiteren Metallen.

 

Fazit: Mit den Rohstoff-Partnerschaften will die EU den Nachschub an Metallen und anderen Rohstoffen für die Energiewende sichern. Dazu müssen in den kommenden Jahren zahlreiche neue Minen eröffnet werden.

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