Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
1363
EuGH-Urteil: Staatliche Preissenkungen in Supermärkten rechtswidrig

EuGH stoppt ungarische Preispolitik

Der Europäische Gerichtshof hat staatlich verordnete Preissenkungen in Supermärkten als rechtswidrig erklärt. Dieser Eingriff in die unternehmerische Freiheit verstößt gegen das Unionsrecht.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass staatlich verordnete Preissenkungen in Supermärkten rechtswidrig sind. Diese Entscheidung unterstützt die Prinzipien des freien Wettbewerbs und der autonomen Preisgestaltung durch Unternehmen. Der EuGH betonte: Unternehmen müssen ihre Preise und Mengen ohne staatliche Eingriffe festlegen können.

Die ungarische Regierung hatte große Händler verpflichtet, bestimmte Produkte mindestens 15% unter dem niedrigsten Preis der vorangegangenen 30 Tage anzubieten. Mit dieser Maßnahme sollte die Inflation bekämpft werden. Derartige staatliche Preisvorgaben beeinträchtigen die freie Preis- und Mengenfestlegung (unternehmerische Freiheit) und verstoßen gegen das Unionsrecht.

Fazit: Staatlich verordnete Maßnahmen zur Preissenkung sind unverhältnismäßig und behindern den freien Wettbewerb in der Marktwirtschaft.

Urteil: EuGH vom 18.6.2026, Az.: C-658/24

Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Serviceangebot für Stiftungen 2026

Was Stiftungen heute verlangen

Illustriert mit Microsoft Copilot
Stiftungen stellen besondere Anforderungen an Banken und Vermögensverwalter. Neben Performance rückt heute vor allem die Qualität der Services in den Vordergrund. Im aktuellen Analysejahr mussten Anbieter detaillierte Fragen zu ihrem Serviceangebot beantworten. Das Ergebnis zeigt: Wer überzeugen will, muss weit mehr liefern als standardisierte Leistungen. Gefragt sind individuelle Betreuung, Transparenz, Nachhaltigkeit und echte Partnerschaft auf Augenhöhe im täglichen Umgang und darüber hinaus.
  • Gesamtschau und Wochenbericht in KW 29 für PP V, PP VII, PP VIII und PP IX

FUCHS-Performanceprojekte: Risikodisziplin bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Vier Projekte, hunderte Anlageentscheidungen und völlig unterschiedliche Strategien. Dennoch zeigt die aktuelle Auswertung der FUCHS-Performance-Projekte ein erstaunlich einheitliches Bild. Nicht die aggressivsten Portfolios stehen vorne, sondern die Manager mit der konsequentesten Risikokontrolle. Während einzelne Häuser spektakuläre Vermögensstände erreichen, überzeugen andere durch außergewöhnliche Stabilität. Lesen Sie hier.
  • Fuchs plus
  • Wochenbericht zu Projekt IX in KW 29: Vermögensverwalter im Belastungstest

BTV, Berliner Sparkasse, Deka und LLB vor der Benchmark

Illustriert mit Canva und ChatGPT
Das Benchmarkdepot setzt auch in Projekt 9 (Stiftungsportfolio) hohe Maßstäbe. Dennoch gelingt vier Vermögensverwaltern der Sprung über die Referenzmarke. Während die Bank für Tirol und Vorarlberg das Feld beim Vermögensstand anführt, überzeugen Berliner Sparkasse, Deka Vermögensmanagement und die Liechtensteinische Landesbank mit konstant starken Ergebnissen. Die aktuellen Zahlen zeigen, wer Risiken kontrolliert und warum die Mehrheit der Teilnehmer hinter der Benchmark zurückbleibt.
Zum Seitenanfang