Hier können Sie zwischen der Ansicht für Geschäftskunden und Privatkunden wechseln.
Informationen und qualifizierte Einschätzungen zu Chancen und Risiken
030-288 817-20
Geschäftskunde
Privatkunde
0,00 €
2768
Osteuropäische Staaten rücken von der Ukraine ab

Gegenwind in der EU wird stärker

In Osteuropa gewinnen Parteien und Politiker starken Zuspruch, die sich gegen die EU und ihre bisherige Ukraine-Politik positionieren. Besonders krass zeigte sich das an den Rumänien-Wahlen, die nach dem Sieg des "falschen" Kandidaten unter fadenscheinigen Gründen einfach annulliert wurde. Die EU bekommt so ein doppeltes Problem.

Die EU bekommt im nächsten Jahr ein doppeltes internes Problem. Denn der Widerstand insbesondere in einigen osteuropäischen Ländern gegen den Kurs der EU wächst. Das führt zu einem wachsenden Druck auf die politische und demokratische Souveränität in Brüssel. 

Wahl-Skandal in Rumänien

Das zeigte sich zuletzt am Wahlsieg des pro-russischen Kandidaten in Rumänien. Dort hatte der pro-russischer Kandidat Calin Georgescu die erste Runde der Präsidentschaftswahlen gewonnen. Daraufhin annullierte das Verfassungsgericht die Wahl kurzerhand und ohne Beweise für Manipulationen (FB vom 9.12.). Auch in anderen Ländern Osteuropas gibt es pro-russische Entwicklungen. Ungarn, das in der EU schon lange - vor allem im Ukraine-Konflikt eine andere Position als die EU vertritt, gewinnt so Verbündete.  

Die EU-Kommission muss auch im nächsten Jahr mit zunehmendem Widerstand in Osteuropa rechnen. In Rumänien bleibt die Entwicklung nach der Wahl abzuwarten. In der Slowakei fährt der seit Oktober 2023 erneut amtierende Ministerpräsident Robert Fico einen EU-kritischen Kurs. Schon bald könnten die beiden weitere Unterstützung aus osteuropäischen Ländern erhalten.

Wahlen in Bulgarien

Auch in Bulgarien stehen bald wieder Wahlen an. Das wird die achte Parlamentswahl innerhalb von vier Jahren. Bojko Borissow, dessen konservative Partei Gerb bei den vergangenen Wahlen die meisten Stimmen erhielt, gelingt es nicht, eine stabile Regierungskoalition zu bilden. Die pro-russische Partei Wasraschdane (Wiedergeburt) bekommt unterdessen immer mehr Zuspruch (zuletzt 13% der Stimmen). Die ebenfalls klar pro-russische BSP liegt konstant bei um die 8%.

Fazit: Brüssel bekommt deutlich mehr Gegenwind insbesondere aus Osteuropa. Die EU wird einen Weg finden müssen, mit den wachsenden inneren politischen Divergenzen umzugehen. Ein kompromissloses Festhalten am eingeschlagenen Kurs wird die Akzeptanz der EU perspektivisch untergraben.
Neueste Artikel
  • Fuchs plus
  • Im Fokus: Indexaufsteiger

Aktien: Wer profitiert vom Aufstieg in den Börsenindex?

Kurz vor Jahresende stehen zahlreiche Änderungen in den Börsenindizes an. Die haben oft erhebliche Auswirkungen auf die betroffenen Aktien. FUCHS-Kapital hat sich die Veränderungen angesehen.
  • Fuchs plus
  • Ungarn und Slowakei drohen mit Gas-Klage gegen EU

Juristischer Widerstand gegen EU-Gasembargo

Die EU will den Import von russischem Gas vollständig verbieten - muss aber mit juristischem Widerstand aus Ungarn und der Slowakei rechnen. Die Türkei bietet sich derweil als Ersatz-Lieferant an, würde aber den Gas-Import aus Russland voraussichtlich nur legalisieren.
  • Fuchs plus
  • 2. Platz: Globalance Bank

Globalance glänzt in Gold

Erstellt mit Canva
„Die Zukunft gehört Ihnen“. So viel optimistische Ausstrahlung gibt es in diesen Zeiten eher selten. Globalance, eine eigentümergeführte Schweizer Privatbank und Pionierin für zukunftsorientierte Anlagen überzeugt vollends. Privatkunden, Familien, Stiftungen und andere Banken investieren hier in Zukunftbeweger-Unternehmen mit attraktivem Renditepotential.
Zum Seitenanfang