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Italien senkt Barzahlungsgrenze ab

Italienische Flagge und Euro. Copyright: Picture Alliance
Wer in Italien beim Shopping so richtig "reinhauen" möchte, lässt den Geldkoffer besser Zuhause und packt die Kreditkarte ein. Denn Bargeldzahlungen werden "im Stiefel" weiter begrenzt. Das wird auch auf andere Staaten in Europa ausstrahlen...
Italien senkt die Grenze für Bargeldzahlungen ab. Ab 1. Januar 2022 liegt die Obergrenze für Barzahlungen bei maximal 1.000 Euro bar. Momentan gilt noch eine Obergrenze von 2.000 Euro. Die Regierung um Premier Mario Draghi will mit dieser Maßnahme Korruption und Steuerhinterziehung entgegentreten. Gegner kritisieren den Schritt vor dem Hintergrund des Verbraucher- und Datenschutzes scharf. Bei Verstößen gegen das Gesetz, droht eine Strafe zwischen 2.000 und 50.000 Euro.

Nach Angaben der EU-Kommission haben bereits zwei Drittel der EU-Staaten eine Bargeldobergrenze eingeführt. Auch in Frankreich liegt die Obergrenze bei 1.000 Euro, in Spanien bei 2.500 Euro, in Griechenland sogar nur bei 500 Euro. Deutschland und Österreich haben sich bisher gegen eine Obergrenze gewehrt. In der sich konstituierenden Ampel-Koalition befürworten SPD und Grüne eine Bargeldobergrenze, die FDP lehnt diese ab. 

Fazit: Die EU hat eine Barzahlungsobergrenze von 10.000 Euro angeregt, viele Länder liegen aber bereits deutlich darunter. Der Druck auf die absehbare Ampelkoalition in Berlin steigt, hier nachzuziehen.

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