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Liz Truss will umsteuern

Neue Regulierung der britischen Finanzmärkte

London: Blick auf das Bankenviertel. © IR_Stone / Getty Images / iStock
Liz Truss, die Spitzenkandidatin für das Am des britischen Regierungschefs, hat die besten Aussichten, die neue Premierministerin zu werden. In dieser Rolle will sie die Regulierung des mächtigen Londoner Finanzmarktes stark verändern. Sie selbst will mehr Einfluss gewinnen.

Im Falle des Wahlsieg zur Nachfolgerin von Boris Johnson (Termin: 5. September), will Liz Truss als Regierungschefin die britischen Finanzmarkt-Regulatoren neu aufstellen. Ihr Ziel ist eine Straffung der Arbeitsweise und Entscheidungen der wichtigen Finanzmarkt-Regulatoren. 

Die Bank of England steht dabei wohl nicht im Fokus. Ändern soll sich aber viel bei den drei wichtigen Regulatoren, die unter der Bank von England arbeiten. Das sind die FCA, die Financial Conduct Authority, die PRA, die Prudential Regulation Authority, und die PSR, der Payment System Regulator. Historisch gehörten sie schon einmal zusammen unter dem Gemeinsamen Dach der Financial Services Authority (FSA). Sie war von dem konservativen Schatzkanzler George Osborne zerschlagen worden. Liz Truss zielt nun auf eine Art von Wiedervereinigung, die ihr als Regierungschefin weitaus bessere Durchgriffschancen als bisher üblich sichern soll.

Truss mit hohen Siegchancen

Nach aktuellen Umfragen hat Truss die besten Chancen, die Wahl zu gewinnen. Unter den 160.000 stimmberechtigten Konservativen-Parteimitgliedern liegt sie mit 68% vorn. Gegner Rishi Sunak kommt nur auf eine Quote von 32%. Noch gravierender ist der Vorsprung nach den Aussagen der so beliebten Wettbüros in UK. 93% setzen auf Truss, 7% auf Sunak. 

Fazit: Banken und Versicherungen sind sich sehr sicher, dass Liz Truss die neue Premierministerin wird.
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