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Zwangsurlaub in Russland

Putin schickt Russen in den Urlaub und zur Impfung

Roter Platz in Moskau. Copyright: Pixabay
Die Corona-Lage in Russland verschärft sich wieder – wie saisonal zu erwarten – und Putin greift ein. Der Kreml-Chef ordnet Zwangsurlaub an und versucht, die Russen zur Impfung zu motivieren.

In Russland schießt nun auch die offizielle Zahl der Corona-Infektionen wieder in die Höhe. Binnen eines Tages haben sich 37.900 Menschen offiziell mit dem Virus infiziert. Darum greift Putin erneut durch und schickt viele Arbeiter in den Zwangsurlaub.

In sechs Regionen – darunter in Perm und in Woronesch – beginnen heute (Montag) arbeitsfreie Tage. Die Zwangspause ist zunächst bis zum 7. November angesetzt. Russlandweit soll am Samstag eine arbeitsfreie Woche beginnen. Zudem müssen Restaurants, Bars und Clubs nachts zwischen 23 Uhr und sechs Uhr schließen.

Putin motiert mit arbeitsfreien Tagen zur Impfung

Ganz nebenbei will Putin die Russen zur Impfung motivieren. Darum bekommt jeder, der sich impfen lässt, zwei Tage extra frei. In Russland sind bisher etwa 34% der 146 Mio. Menschen geimpft.

Neben der allgemeinen Impf-Skepsis trägt zu der langsamen Impf-Geschwindigkeit aber auch bei, dass in Russland vor jeder Impfung eine eingehende individuelle Untersuchung gemacht wird. Dabei wird den Menschen auch immer wieder empfohlen, aufgrund "persönlicher Risiken auf eine Impfung zu verzichten". In erheblichem Ausmaß werden Corona-Schutzimpfungen in diesem Zusammenhang auch abgelehnt.     

Fazit: Wie saisonal üblich ziehen die Corona-Infektionen wieder an. Daher ist in einigen Ländern in den kommenden Monaten auch wieder mit stärkeren Einschränkungen zu rechnen.

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