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Landwirte mit Fokus auf Nachhaltigkeit werden profitieren

Reform der EU-Agrarsubventionen rückt näher

Das Ergebnis des nach den Bauernprotesten zu Jahresbeginn eingesetzten runden Tischs liegt vor. Er empfiehlt eine komplette Änderung der Agrarsubventionen. Dazu wird es kurzfristig nicht kommen, aber in wenigen Jahren gibt es kaum noch Alternativen zu einer grundlegenden Reform.

Eine grundlegende Reform der Agrarsubventionen in der EU rückt näher. Jetzt hat der nach den Bauernprotesten Anfang 2024 eingesetzte Runde Tisch eine Neuausrichtung gefordert. Statt der bisherigen flächenbezogenen Subventionen soll künftig nur noch die Mehrleistung von Landwirten subventioniert werden. Landwirte sollen dann Subventionen bekommen, wenn sie z.B. weniger Pflanzenschutzmittel als üblich einsetzen, wenn sie Hecken, Bäumen und Feuchtbiotope in den Feldern anlegen oder pflegen oder Blühstreifen an den Feldrändern einrichten.

Eine schnelle Änderung des Subventionssystems erwarten wir nicht. Die konservativen und rechten Fraktionen im EU-Parlament wollen das alte Subventionssystem beibehalten. Auch der Widerstand der Lobbygruppen gegen den Wegfall der Flächenprämien groß. Das erklärt Thomas Herzfeld, Experte für Agrarpolitik am IAMO, Leibnitz- Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien in Halle. Auf die Dauer werden die hohen Kosten jedoch eine Änderung bei den Flächen-Subventionen erzwingen. Auch eine Ausweitung der Flächenprämien auf neue Mitgliedsstaaten (z.B. die Ukraine) wäre extrem teuer, meint Herzfeld.

Fazit: Ab 2027 wird es erste Ansätze mit einem gleitenden Übergang zu einem neuen System der Agrar-Subventionen geben. Landwirte, die auf mehr Nachhaltigkeit achten, dürften davon profitieren.
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