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EU-Staaten unfähig zur Einigung

Sinnlose Zeitumstellung findet erneut statt

Die Abschaffung der Zeitumstellung bleibt ein unüberwindliches Problem für Europa. Am nächsten Wochenende ist es wieder so weit: Uns wird eine Stunde Schlaf geraubt. Für nichts. Dabei sind die Gründe, die gegen die Abschaffung ins Feld geführt wurden, gerade derzeit nicht akut.

Die Brüsseler Kommission nutzt die Gunst der Stunde nicht, um die Sommerzeit als Dauerzustand zu etablieren. Angeblich waren Abstimmungsprobleme im Verkehrssektor der Hauptpunkt, warum die Kommission dem klaren Votum der Umfrageteilnehmer nicht gleich nachkommen konnte.

Dabei stimmten 80% von 4,6 Mio. Teilnehmern an einer Umfrage der Kommission 2018 für die Abschaffung der halbjährlichen Zeitumstellung. Diese steht am kommenden Wochenende erneut an. Denn die EU-Staaten sind unfähig, sich diesbezüglich zu einigen. In Brüssel heißt es dazu: Es gebe die Sorge, dass die Auswirkungen einer Änderung nicht ausreichend erforscht und analysiert seien. Dies ist angesichts der unberechenbaren Folgen, die die derzeitigen unglaublichen Geldspritzen der Staaten und der EZB für die Wirtschaft haben können, ein Treppenwitz.

Fazit: Die Unfähigkeit Brüssels, die Abschaffung der Zeitumstellung zu koordinieren, ist beispielhaft für einen Länderzusammenschluss, der stets viel will, den Bürgern nahe sein möchte, aber faktisch immer weniger auf die Reihe bekommt. Daran hat sich auch unter der neuen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bisher nichts geändert.

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